Monographie über den realen Dominoeffekt

I Gegenstand und Intention der Monographie

Diese Monographie soll das Phänomen des realen Dominoeffektes näher beleuchten und dem Interessierten näherbringen. Allerdings ist es nicht Gegenstand der Monographie, Grundlagen zu vermitteln. Auch werden keine leckeren Kochrezepte veröffentlicht.

II Grundlegende Postulate führen zu verschiedenen Gedankengängen

Die Dominowissenschaft steht erst am Anfag ihres beginnenden Bestehens. Daher existieren zur Zeit viele Theorien, welche alle aufgrund verschiedener Gedankengünge zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Auffallend ist, daß bisher kein Gedankenweg nach Rom geführt hat. Das liegt möglicherweise daran, daß Natascha mit der Materie nicht vertraut genug ist.

Von allen bestehenden Denkansätzen sind es allerdings nur zwei Theorien wert, weiter verfolgt zu werden. Dazu bedarf es allerdings nicht der Olliezei.

Beide Theorien unterscheiden sich in ihrem Ansatz in einem wesentlichen Punkt:

  • Die Marzipanschweinchentheorie geht davon aus, daß die Dominosteine süß und verzehrbar sind.
  • Die Theorie der Kettenreaktion postuliert eine Ungenie&szligbarkeit und Unverzehrbarkeit der Dominosteine.

III Die Marzipanschweinchentheorie

Grundlage dieser Theorie ist eine bestimmte Anzahl von Dominosteinen A, die dem Marzipanschweinchen M zum Verzehr zur Verfügung stehen. M verzehrt nun die Dominosteine, wobei sich das Volumen Vm stetig vergrößert. Da man von einer linearen Zunahme von Vm ausgehen kann – die Nahrungsaufnahmeluke verändert ihren Durchmesser d nicht – ergibt sich folgende Formel zur Ermittlung von Vm<

Vm = V0 + (mdom/Ddom)*A

wobei

V0 Grundvolumen des Marzipanschweinchens
mdom Masse eines Dominosteines
Ddom Dichte eines Dominosteines

Diese ständige Zunahme an Volumen strafft die Haut des Marzipanschweinchens, jedoch hält diese dem wachsenden Volumen nicht mehr Stand und das Marzipanschweinchen explodiert.

Die explosionsartige Ausdehnung des Marzipanschweinchens läßt sich wie folgt beschreiben:

Vm(t)=Vm(t-1)^42 , wobei t gegen unendlich geht.

Ausgehend vom Satz des maximalen Volumens ergibt sich folgende, vereinfachte Formel:

Vmarzipanschweinchen + Vmultiversum = konst.

Die explosionsartige und unaufhaltbare Ausdehnung des Marzipanschweinchens führt zu einer Minimalisierung des Multiversums, was einer Implosion selbigen gleichkommt.

Das würde das Ende bedeuten.

IV Die Theorie der Kettenreaktion

Die fundamentale Grundlage, auf deren Basis diese Theorie aufsetzt, ist eine Dominokette scheinbar unendlicher Länge, wie man sie aus verschiedenen VAW – Rekordversuchen kennt.

Das erste Dominosteinchen wird von der DomIna durch ein geeignetes Instrument (Experimentalpeitsche) in Bewegung gesetzt. Bei gelungener Versuchanordnung und -durchführung wird das erste Dominosteinchen umkippen. Dieses wiederum wird das zweite Dominosteinchen zum Kippen bringen.

Allgemein läßt sich sagen, daß Dominosteinchen n Dominosteinchen n+1 zum kippen bringen wird.

Beim Umkippen setzt ein Dominosteinchen Energie frei. Dummerweise mehr, als zum Umkippen des nächsten Dominosteinchens notwendig ist.

Die freigesetzte Energie beträgt

Efreigesetzt = Epeitsch + Eumkipp*Anzahl – Eumschubs*(Anzahl-1)

Diese stetige Freisetzung von (Wärme)Energie führt unweigerlich zu einer Erhitzung von detebe, welches sich daraufhin ausdehnt.

Die Ausdehnung detebes führt unweigerlich zu einer Implosion des Multiversums.

V Folgen für die Realität

Beide Theorien bedeuten früher oder später das Aus für die Realitüt. Diesem kann man wie folgt entgegenwirken:

  • Sofortiges Süßigkeitenverbot in detebe. Eine Explosion des Marzipanschweinchens kann somit verhindert werden.
  • Verbot von dominoähnlichen Ketten. Darunter fallen auch alle Warteschlangen.
  • Abänderung des Gesetzes vom maximalen Volumen.

Egal, welche der beiden Theorien sich zuerst in die Praxis umsetzt:

Es besteht Handlungsbedarf!