Es weihnachtet sehr

Es ist der 17. Mai, Heiligabend, kurz nach 21 Uhr, es dämmert bereits und ich bin auf dem Weg zu einer Weihnachtsfeier.

Es sind bereits andere da, unter dem Weihnachtsbaum liegen bereits Geschenke, es werden heute abend aber sicher noch mehr, denn es sind ja noch nicht alle Gäste eingetroffen.

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Es gilt, das Essen vorzubereiten. Wir kochen Rhabarber und Vanillesoße, die rote Grütze und der Kartoffelsalat sind bereits fertig, Würstchen und Linsen werden warm gemacht. Der Glühwein dampft bereits und wird in Tassen verteilt.

Das Bierfaß wird angestochen, das Essen aufgetischt, es wird gespeist. Bevor wir zum Nachtisch übergehen, beschließen wir, etwas für die Verdauung zu uns zu nehmen. Diese Entscheidung war gut und richtig.

Rhabarberkompott mit Vanillesoße ist eher untypisch für ein Weihnachtsessen, aber lecker, ebenso wie die rote Grütze. Wir treffen erneut die gute und richtige Entscheidung, etwas für die Verdauung zu tun.

So langsam macht sich eine gewisse Nervosität breit, der Weihnachtsmann wird erwartet, entspannt sich aber noch auf dem Balkon.

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Endlich ist es soweit, der Weihnachtsmann betritt die Stube und wird begeistert empfangen. Es werden computergenerierte Weihnachtsgedichte vorgetragen.
Anschließend werden die Geschenke verteilt: Dem Alter nach tritt man zum Baum, zeigt auf ein Paket und läßt sich dies vom Weihnachtsmann schenken.
Da alle artig waren, muß der Weihnachtsmann keinen Gebraucht von der Axt machen.

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Der Weihnachtsmann setzt seine Reise fort und wir das Essen. Die Stollen sind auf dem Tisch, der Mandelstollen ist etwas trocken, der Rosinenstollen schmeckt nach Rum.

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Ich lese noch ein paar Weihnachtsmärchen vor. Der Heilige Abend klingt langsam aus und als ich heimgehe, ist es bereits hell.

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