Das Bier vom Tatort

Bier und seine Rohstoffe
Bier und seine Rohstoffe

Donnerstags wird bei Tetrête geprobt. So auch gestern. Doch schon als ich den Lene-Voigt-Park verließ und mich quasi auf der Zielgeraden zum Proberaum befand, war klar: Heute ist ein besonderer Tag.

Da standen jede Menge Fahrzeuge, die sonst nicht dort stehen. Und Absperrungen. Und Beleuchtung. Und, und, und… Hier wurde ganz offensichtlich ein Film gedreht. „Tatort“ erfuhr ich von meinen Bandkollegen. Warum auch nicht? Irgendwo muß ja gedreht werden. Das stört ja unsere Probe nicht.

Gegen 21:15 klopfte es an unserer Tür, eine junge blonde Frau trat ein. „Ich will euch ja nicht stören…“ sprach sie und Marcus erwiderte prompt „Kein Ding. Wir wollen euch ja auch nicht stören.“ Aber genau darin bestand das Problem. Tetrête war anscheinend zu laut. Wir wurden gebeten, unsere Probe abzubrechen. „Was ist es euch denn wert?“ fragte Marcus. Uns wurde ein Kasten Bier angeboten.

Auch wenn es nicht der beste Handel war, gingen wir darauf ein. Der Kasten Bier wurde uns für 22 Uhr versprochen. Er mußte wohl erst rangekarrt werden. Und so wurde es irgendwann 22 Uhr. Es wurde 22:15. 22:30. Von dem versprochenen Kasten Bier war nichts zu sehen. 22:45. Immer noch nichts. 23 Uhr. Situation unverändert.

Gegen 23:11 hörte ich Grune rufen „Ich gehe mal Bier holen.“ Und tatsächlich kam er zehn Minuten später mit einem Kasten Bier wieder. Da war es, das uns versprochenes Bier. Mit einer reichlichen Stunde Verspätung zwar, aber das Versprechen wurde gehalten. Dafür haben die Zuschauer sicher gerne GEZahlt.

Tetrête – Homepage
Tetrête bei Facebook

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.