<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>www.karlvalentin.de &#187; Schaf</title>
	<atom:link href="http://www.karlvalentin.de/tag/schaf/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.karlvalentin.de</link>
	<description>Notizen und Gedanken von mir, Karl Valentin</description>
	<lastBuildDate>Tue, 17 Jan 2012 17:46:22 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Schafsk&#228;lte</title>
		<link>http://www.karlvalentin.de/207/schafskalte.html</link>
		<comments>http://www.karlvalentin.de/207/schafskalte.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 17:47:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>scheddel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Schaf]]></category>
		<category><![CDATA[Schafskälte]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.karlvalentin.de/?p=207</guid>
		<description><![CDATA[Kurz vor Beginn des Sommers denkt sich der Sch&#228;fer &#8216;Jetzt ist es eigentlich warm genug. Das Schaf kann geschoren werden.&#8217; Gesagt, getan. Das Schaf wird also geschoren. Das Schaf, welches ein dickes, kuschliges, warmes Fell gewohnt war, friert nun nat&#252;rlich und spricht leise einen Fluch aus: &#8220;Wenn ich friere, sollen alle frieren.&#8221; Es kommt also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz vor Beginn des Sommers denkt sich der Sch&auml;fer &#8216;Jetzt ist es eigentlich warm genug. Das Schaf kann geschoren werden.&#8217; Gesagt, getan. Das Schaf wird also geschoren.</p>
<p>Das Schaf, welches ein dickes, kuschliges, warmes Fell gewohnt war, friert nun nat&uuml;rlich und spricht leise einen Fluch aus: &#8220;Wenn ich friere, sollen alle frieren.&#8221; Es kommt also zu einem K&auml;lteeinbruch, der so lange anh&auml;lt, bis sich das Schaf an die Temperaturen gew&ouml;hnt hat. Diese Zeit nennt man Schafsk&auml;lte.</p>

	<div style="float: left; margin-right: 2em;">
		<a href="http://twitter.com/share" class="twitter-share-button" data-count="vertical" data-text="Schafsk&auml;lte" data-url="http://www.karlvalentin.de/207/schafskalte.html"  data-lang="de" data-related="scheddel:">Tweet</a>
	</div>
	<script type="text/javascript" src="http://platform.twitter.com/widgets.js"></script><h3  class="related_post_title">Ähnliche Beiträge</h3><ul class="related_post"><li><a href="http://www.karlvalentin.de/1522/1522.html" title=""></a></li><li><a href="http://www.karlvalentin.de/1515/1515.html" title=""></a></li><li><a href="http://www.karlvalentin.de/1512/1512.html" title=""></a></li><li><a href="http://www.karlvalentin.de/1510/1510.html" title=""></a></li><li><a href="http://www.karlvalentin.de/1507/1507.html" title=""></a></li></ul>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.karlvalentin.de/207/schafskalte.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Weihnachtsm&#228;rchen 2007</title>
		<link>http://www.karlvalentin.de/detebe/weihnachtsmarchen-2007</link>
		<comments>http://www.karlvalentin.de/detebe/weihnachtsmarchen-2007#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Jan 2009 20:10:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>scheddel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Gin]]></category>
		<category><![CDATA[Rum]]></category>
		<category><![CDATA[Schaf]]></category>
		<category><![CDATA[Schloß]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsmann]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsmärchen]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.karlvalentin.de/?page_id=146</guid>
		<description><![CDATA[Kalt wars. Und dunkel. Und verdammt glatt. Man mu&#223;te aufpassen, da&#223; man nicht ausrutscht. Es war besser, wenn man sich nur langsam und vorsichtig vorw&#228;rts bewegte. An ein z&#252;giges Laufen oder gar Rennen war gar nicht zu denken. Nur die Schneeflocken waren so unvern&#252;nftig und konnten das Tanzen nicht sein lassen. Aber Schneeflocken jammern auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kalt wars. Und dunkel. Und verdammt glatt. Man mu&szlig;te aufpassen, da&szlig; man nicht ausrutscht. Es war besser, wenn man sich nur langsam und vorsichtig vorw&auml;rts bewegte. An ein z&uuml;giges Laufen oder gar Rennen war gar nicht zu denken. Nur die Schneeflocken waren so unvern&uuml;nftig und konnten das Tanzen nicht sein lassen. Aber Schneeflocken jammern auch nicht, wenn sie auf dem Eis zum Liegen kommen. Das sind schon lustige Zeitgenossen.</p>
<p>Im B&uuml;ro brannte noch Licht. Durch die Rauchwolken, die der <strong style="color: black; background-color: #ffff66;">Weihnachtsmann</strong> in die Luft pustete, konnte man erkennen, da&szlig; sich der Rauschebart, Rudi und einige Kernpostenwichtel zum strategischen Gl&uuml;hweintrinken versammelt hatten.</p>
<p>&#8220;Die Leute sind doch alle bekloppt.&#8221; schimpfte der Auftragserfassungswichtel August-Eugen. &#8220;Fr&uuml;her haben sie uns<br />
einfach ihren Wunschzettel geschickt, wir haben die Geschenke eingepackt und verteilt. Naja, und reichlich Gl&uuml;hwein getrunken. Und heute? Heute kommen zwar auch Wunschzettel, aber dann kommen dazu von anderen Leute Kommentare, Dritte sagen, die Verpackung gestreift sein, &#8230;&#8221; &#8220;Ja&#8221;, unterbrach ihn da Packwichtel Paul<br />
beipflichtend, &#8220;kaum hat man etwas eingepackt und m&ouml;chte kurz am Gl&uuml;hwein nippen, da mu&szlig; man das Geschenk schon wieder auspacken und wieder neu einpacken.</p>
<p>&#8220;Und warum das alles?&#8221; zeterte August-Eugen weiter. &#8220;Weil die Abteilung &Ouml;ffentlichkeitsarbeit behauptet, da&szlig; komme beim Kunden gut an. ZweiNull nennen sie den Unfug. Demn&auml;chst soll das Rentier auch noch mit blinkender Nase unterwegs sein. Pah!&#8221; Der Wichtel zeterte weiter und weiter und schien gar nicht damit aufh&ouml;ren zu wollen und nach und nach stiegen die anderen Wichtel mit ein.</p>
<p>Unbeachtet vom sich Luft machenden Wichtelmob beseitigte der <strong style="color: black; background-color: #ffff66;">Weihnachtsmann</strong> den Gl&uuml;hwein von seinem Schreibtisch, den er zusammenzuckenderweise versch&uuml;ttete, als er vernahm, da&szlig; es mittlerweile eine Abteilung &Ouml;ffentlichkeitsarbeit gab.</p>
<p>Er war auch schon letztens sehr verwirrt, weil die Abteilung Personalwesen, von der er vorher auch noch nichts geh&ouml;rt hatte, sich angeblich weigert, Lehrstellen f&uuml;r Fachwichtel zu schaffen, weil Praktikanten g&uuml;nstiger k&auml;men. Das wollte der Rauschebart ja so ganz und gar nicht verstehen. Er ging immer davon aus, da&szlig; alle ehrenamtlich arbeiten.</p>
<p>&#8220;<strong style="color: black; background-color: #ffff66;">Weihnachtsmann</strong>,&#8221; fragte Rudi versch&uuml;chtert, &#8220;mu&szlig; meine Nase morgen wirklich blinken?&#8221; &#8220;Nein!&#8221; Der <strong style="color: black; background-color: #ffff66;">Weihnachtsmann</strong> schlug mit der Hand auf den Tisch. Pl&ouml;tzlich war alles still und schaute zum Rotkittel. &#8220;Alles bleibt beim alten. Wir sind ein Traditionsunternehmen.&#8221;</p>
<p>Rudi war erlichtert und trottete aus dem B&uuml;ro in den Stall, wo schon die Gl&uuml;hweintr&auml;nke auf ihn wartete. Vom Hof her<br />
konnte man ein &#8220;Trink, Rudilein, trink, f&auml;rb deine Nase rot ein!&#8221; vernehmen, sp&auml;ter auch noch andere, eher seltsame<br />
Ges&auml;nge. Noch sp&auml;ter war nur noch ein Schnarchen zu h&ouml;ren.</p>
<p>Rein theoretisch waren da zwei Schnarcher, aber der <strong style="color: black; background-color: #ffff66;">Weihnachtsmann</strong> hatte im Sommer neue Fenster einbauen lassen, so da&szlig; die Schallwellen nur gegen die Scheibe klatschten und an dieser herunterrutschten.</p>
<p>Und es ward Abend, und es ward Morgen: Heiligabend. Und wie sollte es auch anders sein, es war ein herrlicher Tag. Eine Alternative w&auml;re zum Beispiel ein Schneesturm gewesen. Nach einem kr&auml;ftigen Fr&uuml;hst&uuml;ck &#8211; Gl&uuml;hwein mit Schu&szlig; &#8211; bestieg der <strong style="color: black; background-color: #ffff66;">Weihnachtsmann</strong> den bepackten Schlitten und die Fahrt ging los.</p>
<p>Die Fahrt verlief soweit ganz gut, lediglich das rote Hei&szlig;getr&auml;nk war deutlich untertemperiert. &#8220;Rudi, kann es sein,<br />
da&szlig; wir heute etwas schnell unterwegs sind?&#8221; &#8220;Wieso fragst Du, <strong style="color: black; background-color: #ffff66;">Weihnachtsmann</strong>?&#8221; &#8220;Naja, der Gl&uuml;hwein in meinem Becher ist gefroren und in diesem Zustand bekomme ich ihn einfach nicht da raus.&#8221; Das Rentier wurde langsamer und der <strong style="color: black; background-color: #ffff66;">Weihnachtsmann </strong>go&szlig; Schluck f&uuml;r Schluck aus der Thermoskanne nach, um sein geliebtes Getr&auml;nk wieder auf Trinktemperatur zu bringen, was ihm dann auch gelang. Allerdings lie&szlig; dann, erfreut &uuml;ber den gelungenen Gl&uuml;hweinrettungsversuch, seine Sorgfalt und Aufmerksamkeit nach, die Geschwindigkeit des Gef&auml;hrts nahm<br />
hingegen wieder zu.</p>
<p>&#8220;Rudi!&#8221; schrie der <strong style="color: black; background-color: #ffff66;">Weihnachtsmann</strong>. &#8220;Ich habe schon wieder Gl&uuml;hweineis in meinem Becher! Warum sind wir denn heute so schnell unterwegs?&#8221; &#8220;Naja, <strong style="color: black; background-color: #ffff66;">Weihnachtsmann</strong>,&#8221; antwortete das Rentier, &#8220;die Strecke ist frei.&#8221; &#8220;Die Strecke ist frei? Das Rentier beliebt heut wohl zu scherzen? Die Strecke ist immer frei!&#8221; &#8220;Hmm, stimmt auff&auml;llig. Ich glaube, der Schlitten ist heute nicht so schwer. Wir m&uuml;ssen nicht so viele Geschenke verteilen.&#8221; &#8220;Weniger Geschenke? Das ist doch aber v&ouml;llig gegen den Trend. Die Wunschzettel sind von Jahr zu Jahr l&auml;nger geworden.&#8221; &#8220;Ja, aber jetzt ist der Aufschwung bei der Bev&ouml;lkerung angekommen. Sie haben es einfach nicht mehr n&ouml;tig, sich etwas schenken zu lassen.&#8221;</p>
<p>Einige Becher Gl&uuml;hweineis sp&auml;ter kam der Schlitten in der Zivilisation an. Der <strong style="color: black; background-color: #ffff66;">Weihnachtsmann</strong> leckte den L&ouml;ffel ab,<br />
schnappte sich einen Sack und stapfte zum ersten Haus, er klingelte und ward eingelassen. Die kleine Carina wu&szlig;te<br />
auch ein kleines Gedicht aufzusagen:</p>
<p>Der <strong style="color: black; background-color: #ffff66;">Weihnachtsmann</strong>, wie jeder wei&szlig;,<br />
hat einen roten Mantel an,<br />
sein Rauschebart ist wei&szlig; und lang,<br />
sein Gl&uuml;hwein in der Tasse hei&szlig;.</p>
<p>Der Rauschebart freute sich sehr &uuml;ber das Gedichtchen und lobte das M&auml;dchen. &#8220;So, Carina, da wollen wir mal schauen, was ich so f&uuml;r Dich habe. Schau mal, ein Malbuch und Buntstifte!&#8221; Die kleine Carina wollte schon anfangen, mit den Buntstiften das Malbuch auszumalen, doch der <strong style="color: black; background-color: #ffff66;">Weihnachtsmann</strong> w&uuml;hlte weiter in seinem Sack und holte wieder etwas heraus. &#8220;Schokolade!&#8221; rief die Kleine &uuml;bergl&uuml;cklich und lie&szlig; Buntstifte und Malbuch fallen, um die Schokolade in Empfang zu nehmen. Der Rotkittel kramte weiter in seinem Sack, w&auml;hrend die Schokolade ge&ouml;ffnet<br />
wurde, und holte ein Pl&uuml;schtier hervor. &#8220;Ein Teddy!&#8221; Auch die Schokolade wurde fallengelassen und daf&uuml;r der Pl&uuml;schb&auml;r fest umarmt.</p>
<p>Das M&auml;dchen wartete gespannt, was der <strong style="color: black; background-color: #ffff66;">Weihnachtsmann</strong> als n&auml;chstes aus dem Sack holen w&uuml;rde. Irgendetwas mu&szlig;te ja noch kommen, schlie&szlig;lich kramt er noch in seinem Sack rum. &#8220;Und zum Schlu&szlig;&#8221;, sprach der <strong style="color: black; background-color: #ffff66;">Weihnachtsmann</strong> stolz, fast feierlich, &#8220;noch eine Tube Anti-Falten-Creme.&#8221; Anti-Falten-Creme? F&uuml;r eine F&uuml;nfj&auml;hrige? Ist diese Form der Altervorsorge nicht doch etwas &uuml;bertrieben? Der <strong style="color: black; background-color: #ffff66;">Weihnachtsmann</strong> beschlo&szlig;, mit dieser<br />
Abteilung Personalwesen mal ein ernsthaftes Wort zu reden. Einem gelernten Packfachwichtel w&auml;re so ein Fehler sicher nicht unterlaufen.</p>
<p>Jetzt galt es allerdings eine Situation zu retten. Das M&auml;dchen umklammerte ihren Teddy und schaute verst&ouml;rt drein. Der Rest der Familie hatte leider keinen Teddy zur Hand, verst&ouml;rt dreinschauen konnten sie trotzdem recht gut. &#8220;Entschuldigung,&#8221; sprach der <strong style="color: black; background-color: #ffff66;">Weihnachtsmann</strong>, &#8220;da ist dem Packwichtel wohl ein kleiner Fehler unterlaufen.&#8221; Der <strong style="color: black; background-color: #ffff66;">Weihnachtsmann</strong> durchforstete seine Manteltasche und holte schlie&szlig;lich eine kleine Spieluhr hervor.</p>
<p>Er zog sie auf und die Figuren begannen zu einer Melodie zu tanzen. Sogar ein paar tanzende Schneeflocken waren dabei. Die ganze Familie war entz&uuml;ckt. Tanzende Schneeflocken! Sowas kannte man doch sonst nur noch aus Unwetterszenarien. Die kleine Carina nahm die Spieluhr vorsichtig entgegen und verlor sich in den tanzenden Figuren, nachdem sich der Rauschebart nochmals entschuldigt und dann verabschiedet hatte.</p>
<p>Der <strong style="color: black; background-color: #ffff66;">Weihnachtsmann</strong> setzte sich wieder in den Schlitten und die Fahrt ging weiter. &#8220;Ach, Rudi, die Zeiten sind merkw&uuml;rdig. Ich glaube, ich bin zu alt f&uuml;r diesen Job.&#8221; seufzte der Rotkittel und nahm einen Schluck von seinem Gl&uuml;hwein. Aber wer sollte diesen Job &uuml;bernehmen?</p>

	<div style="float: left; margin-right: 2em;">
		<a href="http://twitter.com/share" class="twitter-share-button" data-count="vertical" data-text="Weihnachtsm&auml;rchen 2007" data-url="http://www.karlvalentin.de/detebe/weihnachtsmarchen-2007"  data-lang="de" data-related="scheddel:">Tweet</a>
	</div>
	<script type="text/javascript" src="http://platform.twitter.com/widgets.js"></script><h3  class="related_post_title">Ähnliche Beiträge</h3><ul class="related_post"><li><a href="http://www.karlvalentin.de/1522/1522.html" title=""></a></li><li><a href="http://www.karlvalentin.de/detebe/weihnachtsmarchen-2002" title="Weihnachtsmärchen 2002">Weihnachtsmärchen 2002</a></li><li><a href="http://www.karlvalentin.de/detebe/weihnachtsmarchen-2000" title="Weihnachtsmärchen 2000">Weihnachtsmärchen 2000</a></li><li><a href="http://www.karlvalentin.de/1517/1517.html" title=""></a></li><li><a href="http://www.karlvalentin.de/1515/1515.html" title=""></a></li></ul>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.karlvalentin.de/detebe/weihnachtsmarchen-2007/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sch&#246;n wars</title>
		<link>http://www.karlvalentin.de/detebe/schon-wars</link>
		<comments>http://www.karlvalentin.de/detebe/schon-wars#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 15:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>scheddel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespräsident]]></category>
		<category><![CDATA[Gin]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Rum]]></category>
		<category><![CDATA[Schaf]]></category>
		<category><![CDATA[Schloß]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.karlvalentin.de/?page_id=52</guid>
		<description><![CDATA[20. 5. 04 9:04 Der Zug aus Halle trifft ein, Martin steigt aus. Er m&#246;chte mit zum ART kommen, hat aber noch keine Fahrkarte. 20. 5. 04 9:20 Die Abfahrt des ICE 1652 wird angek&#252;ndigt. Ich springe in den Zug, obwohl ich meinen Wagen noch gar nicht erreicht habe. Die Bahn will mich &#228;rgern und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bloginfo">20. 5. 04   9:04</p>
<p class="content">Der Zug aus Halle trifft ein, Martin steigt aus. Er m&ouml;chte mit zum ART       kommen, hat aber noch keine Fahrkarte.</p>
<p class="bloginfo">20. 5. 04   9:20</p>
<p class="content">Die Abfahrt des ICE 1652 wird angek&uuml;ndigt. Ich springe in den Zug,       obwohl ich meinen Wagen noch gar nicht erreicht habe. Die Bahn will       mich &auml;rgern und hat meinen Wagen ganz hinten, also am Zuganfang,       abgestellt.</p>
<p class="content">Den Martin hat die Bahn auch ver&auml;rgert, sie wollte ihm keinen Rabatt       g&ouml;nnen, er mu&szlig; in Leipzig zur&uuml;ckbleiben bzw. nach Halle zur&uuml;ckfahren.       Er hat mir eine Flasche Nocheinwein f&uuml;r Gudrun mitgegeben.</p>
<p class="bloginfo">20. 5. 04   9:56</p>
<p class="content">Der Zug f&auml;hrt gerade durch Bad K&ouml;sen, mittlerweile hat auch schon der       zweite sein B&uuml;ro aufgebaut, die Laptops l&auml;rmen, eine Kaffeemaschine       scheint keiner installiert zu haben. Das ist sehr schade, ich h&auml;tte       jetzt gern einen Kaffee. Auch die Frau hinter mir beklagt, da&szlig; sie       noch m&uuml;de ist.</p>
<p class="bloginfo">20. 5. 04  10:07</p>
<p class="content">Das Kind hinter mir kann lesen, ich wei&szlig; jetzt auch, da&szlig; der Zug in       K&uuml;rze Weimar erreicht, ohne auf die Anzeige geschaut oder den Zugchef       vernommen zu haben. Ich freue mich auf den Zeitpunkt, an dem hinter       mir Ruhe einkehrt.</p>
<p class="bloginfo">20. 5. 04  10:20</p>
<p class="content">Sieben Planminuten vor Erfurt steht ein Mann mit einer Kamera auf dem       Weg neben den Gleisen und schaut sich den vorbeifahrenden Zug an. Ich       frage mich, was ich verpasse, weil der Zug einfach mit mir weiterf&auml;hrt.       Zwei oder drei Pl&auml;tze hinter mir hat ein Herr mit Schnarchen begonnen.</p>
<p class="bloginfo">20. 5. 04  10:49</p>
<p class="content">Der Zug h&auml;lt heute zus&auml;tzlich in Gotha. Mutter und Kind hinter mir       beschlie&szlig;en, zur Abwechslung mal gelb und gr&uuml;n zu sein. Der Herr zwei       oder drei Reihen hinter mir ist heute besonders flei&szlig;ig. Trotz Feiertag       ist er noch immer mit S&auml;gen besch&auml;ftigt.</p>
<p class="content">Auch mir steckt die viel zu kurze Nacht in den Knochen. Ich habe leider       keinen Kaffee und den Entschlu&szlig; gefa&szlig;t, mir ein Bier zu &ouml;ffnen. Es ist       Himmelfahrt, ich bin ein Mann, obendrein ein langhaariger Rocker, ich       f&uuml;hle mich dazu verpflichtet.</p>
<p class="content">Das Mobiltelefon hinter mir kann nicht nur piepsen, sondern auch singen.</p>
<p class="bloginfo">20. 5. 04  11:01</p>
<p class="content">Der Zug f&auml;hrt in Eisenach ein, vorbei an vielen zerfallenen H&auml;usern. Ich       m&ouml;chte verweilen und fotografieren, mu&szlig; mich aber mit einem Schluck aus       der Flasche begn&uuml;gen.</p>
<p class="content">Die Frau hinter mir berichtet ihrer Tochter, da&szlig; der Zug bereits       f&uuml;nf Minuten Versp&auml;tung hat. Ich denke, Terroristen daf&uuml;r verantwortlich       zu machen.</p>
<p class="bloginfo">20. 5. 04  11:12</p>
<p class="content">Soeben l&auml;uft ein Tablett mit Kaffee an mir vorbei. Aber ich habe mein       Bier und keine Lust, EUR 2,60 f&uuml;r einen Becher gef&uuml;llt mit schwarzem       Gift zu zahlen.</p>
<p class="bloginfo">20. 5. 04  11:20</p>
<p class="content">89 km/h<br />
106 km/h</p>
<p class="bloginfo">20. 5. 04  11:21</p>
<p class="content">120 km/h<br />
135 km/h<br />
150 km/h</p>
<p class="bloginfo">20. 5. 04  11:28</p>
<p class="content">Ich antworte auf eine SMS von Dieter Br&uuml;gmann, kann sie aber mangels       Netz nicht versenden.</p>
<p class="bloginfo">20. 5. 04  11:48</p>
<p class="content">Ein Mobiltelefon st&ouml;rt mit seinem aggressiven Gepiepse meine Ruhe, ein       anderes beginnt mit Singen. Der Zug hat mittlerweile sechs Minuten       Versp&auml;tung.</p>
<p class="content">Es ist noch eine knappe Stunde bis Frankfurt. Ich werde noch ein Bier       trinken, denn mit dem zweiten sieht man besser bzw. kann man auf einem       Bein nicht stehen, was ich auch &uuml;berhaupt nicht vorhabe, denn ich sitze       sehr bequem.</p>
<p class="bloginfo">20. 5. 04  11:56</p>
<p class="content">Das Kind hinter mir beginnt zu summen bzw. zu singen. So ein Summsang       halt. Die Melodie ist langweilig und nervt.</p>
<p class="bloginfo">20. 5. 04  12:01</p>
<p class="content">Drei Reihen vor mir schl&auml;gt eine G&ouml;re mit ihrer Barbiepuppe ungestraft       auf Mitreisende ein. &#8220;Kunst. Bumm. Bumm. Bumm. Bumm.&#8221;</p>
<p class="bloginfo">20. 5. 04  12:04</p>
<p class="content">Hinter mir erkl&auml;rt die Tochter, da&szlig; sie, im Gegensatz zu ihrer Mutter,       keine Wimperntusche braucht. Anschlie&szlig;end imitiert sie den Zugchef und       informiert, da&szlig; wir in K&uuml;rze Sch&uuml;ttingen erreichen. Ich bef&uuml;rchte, da&szlig;       wir bereits durchgefahren sind.</p>
<p class="bloginfo">20. 5. 04  12:10</p>
<p class="content">Das kleine M&auml;dchen drei Reihen vor mir macht seine Drohung wahr und       beginnt, eine Geschichte zu erz&auml;hlen. Gl&uuml;cklicherweise hat sie bereits       nach dem zweiten Satz kein Durchhalteverm&ouml;gen mehr, oder es war nur eine        Kurzgeschichte, aber viel zu viel Energie. Ihre Barbiepuppe mu&szlig; sich       &uuml;bergeben.</p>
<p class="bloginfo">20. 5. 04  12:50</p>
<p class="content">Ich habe in den ICE 875 gezugwechselt. Mein Platz ist besetzt. Ich sage,       da&szlig; ich gern den Fensterplatz h&auml;tte, er wird mir auch sofort zugestanden.       Ich mag die Deutschen f&uuml;r ihre Ordentlichkeit, ihre leichte       Handhabbarkeit.</p>
<p class="bloginfo">20. 5. 04  13:00</p>
<p class="content">Ich mag das Mobiltelefonw&ouml;rterbuch. Aus &#8220;Wir seien vor in Mannheim.&#8221; hat       der Leser &#8220;Wir sehen uns in Mannheim.&#8221; zu erraten.</p>
<p class="content">Ich schreibe nicht mehr mit und versuche daher, zu rekonstruieren.</p>
<p class="content">Mein Zug trifft p&uuml;nktlich in Mannheim ein, es mu&szlig; also 13:28 sein. Ich       verlasse den Zug, sehe mich auf dem Bahnsteig um, aber nur unbekannte       Gesichter. Langsam schreitend verlasse ich den Bahnsteig, die       Unterf&uuml;hrung, den Bahnhof. Bisher habe ich noch keinen gefunden, der       mich und Didi abholt, beschlie&szlig;e also, zu dem Gleis zu pilgern, auf       dem Didis Zug eintreffen wird.</p>
<p class="content">Ich verstehe den Ankunftsplan nicht g&auml;nzlich, aber ich finde heraus,       da&szlig; ich zu dem Bahnsteig zur&uuml;ck darf, welchen ich gerade verlie&szlig;.</p>
<p class="content">Ich treffe Gudrun, wir stellen fest, da&szlig; wir uns nicht gesehen haben.       Ich mag solche Wortwechsel. Die Tatsache, da&szlig; man sich nicht gesehen       hat, ist ja bereits bekannt, diese Information braucht also eigentlich       nicht ausgetauscht werden, aber es ist doch immer sehr angenehm,       befriedigend zu wissen, da&szlig; das Kurzzeitged&auml;chtnis funktioniert.</p>
<p class="content">Ein paar Worte sp&auml;ter f&auml;hrt der ICE samt Didi ein, ohne ihn weiter. Wir       verlassen den Mannheimer Hauptbahnhof, Didi stellt fest, da&szlig; er in der       Provinz angekommen ist. Ein alter Japaner bringt uns zu Gudruns Wohnung,       wo wir Didis Gep&auml;ck und das Bierfa&szlig; abstellen.</p>
<p class="content">Vom Schwetzinger Bahnhof aus schreiten wir gen Schlo&szlig;, doch nicht direkt,       wir lassen und in einem Freisitz nieder. Stefan ist da, Michael ist da,       Boernout ist da, Robert ist da, Christian ist da, Didi und Karl jetzt       auch, Gudrun wieder und Sabine schon wieder weg.</p>
<p class="content">Es wird sich bei Erfrischungsgetr&auml;nken gest&auml;rkt, anschlie&szlig;end spazieren       wir durch den Schlo&szlig;garten. Dort gibt es Palmen in gro&szlig;en Blumenk&auml;sten,       einen seltsamen langen Gang mit eingemalten Loch am anderen Ende und       verwirrt dreinschauende L&ouml;wen. Didi &uuml;berquert r&uuml;ckw&auml;rts eine Br&uuml;cke       in der Hoffnung, nicht zu stolpern. Er &uuml;berlebt. Wir gehen weiter die       Sonne brennt, die Pflanzen reflektieren angenehm gr&uuml;n. Wir sehen eine       als Ruine geplante Ruine und eine Moschee.</p>
<p class="content">Ich werde zu meinem Quartier gebracht, ich wohne &uuml;ber einem blauen Loch,       Die Pension M&uuml;nch hei&szlig;t jetzt Seytz, auf meinen Namen ist tats&auml;chlich       ein Einzelzimmer reserviert, es hat zwei Betten, zwei Sessel und was       sonst noch so in einem Zimmer rumsteht. An Tisch und Schrank h&auml;ngen       Schilder mit dem Preis.</p>
<p class="content">Ich stelle mein Gep&auml;ck ab, wir fahren zu Micheal. Dort gibt es Chili,       k&uuml;hles Bier, Kirschwasser, wir erarbeiten einen Vorschlag und lassen uns       sp&auml;ter von Hans Liberg unterhalten. Robert bemerkt regelm&auml;&szlig;ig, da&szlig;       Micheals Waage kaputt ist.</p>
<p class="content">Noch sp&auml;ter, l&auml;ngst nach Einbruch der Dunkelheit l&ouml;st sich die       Gesellschaft auf und verteilt sich auf ihre Unterk&uuml;nfte. Ich greife mir       ein Breznak und wandere noch eine Stunde durch das n&auml;chtliche       Schwetzingen.</p>
<p class="content">Der Wecker klingelt &#8211; wie jeden Tag &#8211; zu fr&uuml;h. Aber was tut man nicht       alles f&uuml;r die Wahrheitsfindung? W&auml;hrend ich mich rasiere, klopft es       an die T&uuml;r. Mehrfach. Nun, ich denke, man m&ouml;chte wissen, wer denn da       residiert, gestern wurde mir nur einfach so der Schl&uuml;ssel in die Hand       gedr&uuml;ckt. Man teilt mir mit, da&szlig; es nur bis 9 Uhr Fr&uuml;hst&uuml;ck gibt, mir       bleiben also nur noch vierzig Minuten. Nach zwei Tassen Kaffee sieht       die Welt ganz anders aus, aber trotzdem bin ich &uuml;berzeugt, zu zeitig       aufgestanden zu sein.</p>
<p class="content">Michael, Robert, Stefan und Gerd holen mich und bringen mich weg. Wir       fahren zu Gudrun, die Tafel ist bereits gedeckt, wir nehmen gemeinsam       Fr&uuml;hst&uuml;ck ein.</p>
<p class="content">Die Sonne scheint, ich teile mit, da&szlig; ich erst sp&auml;ter das Wetter zum       Ausdruck meines Protestes einsetzen werde. Die ART-Teilnehmer sind       ges&auml;ttigt, die ersten Tagesordnungspunkte werden abgearbeitet.</p>
<p class="content">Etwas sp&auml;ter setzen wir unsere Arbeit in Heidelberg fort. Wir sehen       uns das Schlo&szlig; an. Es ist sehr sch&ouml;n verfallen, es gibt ein kleines,       ein gro&szlig;es Fa&szlig;, eine beeindruckende Aussicht und verwirrt       dreinschauende L&ouml;wen.</p>
<p class="content">Wir fahren in die Stadt, auf einem Freisitz erholen und erfrischen wir       uns bei kalten und warmen Getr&auml;nken.</p>
<p class="content">Michael, Didi, Gerd und ich steigen zum Philosophenweg auf. Ich bin       ein wenig entt&auml;uscht, da&szlig; der Weg so kurz ist. Gerd schwitzt. Wir       genie&szlig;en die Aussicht und gehen anschlie&szlig;end in die Stadt zur&uuml;ck. Dort       sto&szlig;en wir auf den Rest der Gruppe und B&auml;ren. Stefan nimmt einige mit.</p>
<p class="content">Wir fahren weiter, ein Erdloch zu besichtigen. Es gibt keine F&uuml;hrung       und wenn man von oben hineinschaut, sieht man im wesentlichen nichts,       aber einen echten Wahrheitsfinder st&ouml;rt das nicht wirklich.</p>
<p class="content">Auf der Fahrt zu minimal schlafe ich immer wieder ein, angekommen,       beginnt die Jagd auf Grillgut und andere Lebens- und Genu&szlig;mittel. Es       gibt keine Knusperflocken. Es gibt auch keinen Senf aus Bautzen.</p>
<p class="content">Es geht weiter zu Gudrun, zum Abendessen, zum Grillen. Bei Michael       laden wir Bier ins Auto, ich hole Knusperflocken aus der Pension,       das dauert etwa eine Minute und vierzig Sekunden.</p>
<p class="content">Das Wetter hat sich ge&auml;ndert, es regnet etwas, aber wir haben einen       Sonnenschirm, deswegen st&ouml;ren wir uns nicht daran. Das Warmwasser hat       eine angenehme Temperatur von 42 °C. Wir grillen, essen, zapfen,       trinken, reden un sogar der NFWM ist anwesend.</p>
<p class="content">Nach Tageswechsel und geleertem Fa&szlig; endet der Abend mehr oder       weniger. Robert beschlie&szlig;t, meinem n&auml;chtlichen Spaziergang durch       Schwetzingen beizuwohnen. Wir stellen fest, da&szlig; manche gegen die Achse       des B&ouml;sen sind und im n&auml;chtlichen Schwetzingen keine leeren Bierflaschen       gestohlen werden. An meiner Pension endet die Nachtwanderung f&uuml;r mich,       Robert darf noch ein St&uuml;ck laufen.</p>
<p class="content">Der Wecker klingelt schon wieder zu fr&uuml;h. Da&szlig; es heute bis 10 Uhr       Fr&uuml;hst&uuml;ck gibt, wird mir nicht mitgeteilt, weil ich mein Fr&uuml;hst&uuml;ck       schon gegen 9 Uhr einnehme. Ich werde gefragt, wann ich eigentlich       gedenke, abzureisen.</p>
<p class="content">Ich werde wieder abgeholt, es gibt ein weiteres Fr&uuml;hst&uuml;ck, die Gruppe       &uuml;bt sich im kollektiven Munterwerden.</p>
<p class="content">Heute geht es nach Mannheim. Die Stra&szlig;enbahn bringt uns zum       Landesmuseum f&uuml;r Technik und Arbeit, in welchem wir uns unter anderem       die Stromgitarrenausstellung anschauen. Unser Museumsrundgang endet,       nachdem wir sie finden, in der Arbeiterkneipen. Didi und ich leben       den Glauben.</p>
<p class="content">Es geht zur&uuml;ck zu Gudrun, Stefan g&ouml;nnt sich eine Auszeit, bei Michael       holen wir einen Topf f&uuml;r den Spargel, Gerd h&auml;lt die Pfanne hoch.</p>
<p class="content">Es wird Spargel gegessen, Bier und noch ein Bier, Wein und noch ein       Wein getrunken, Didi ist f&uuml;r ein paar Minuten Prof. Grizmek.       Der Abend endet fr&uuml;h, ich spaziere wieder durch die Nacht. Mein Bier       ist leer, der Tag erst zwanzig Minuten alt, ich beschlie&szlig;e, im Blauen       Loch zu versumpfen und umsetze diesen Beschlu&szlig;.</p>
<p class="content">Der Wecker klingelt viel zu fr&uuml;h. Ich packe meine 42 Sachen, fr&uuml;hst&uuml;cke,       begleiche die Rechnung f&uuml;r mein Zimmer und werde abgeholt. Bei Gudrun       nehme ich das sechste ART-Fr&uuml;hst&uuml;ck ein.</p>
<p class="content">Stefan und Christian brechen auf, Robert bricht auf, gegen Mittag fahren       Didi, Gerd und ich nach Mannheim, Didi will ein Bier trinken, Gerd und       ich steigen in ICEs und setzen die Heimreise fort.</p>
<p class="content">Ich genie&szlig;e die Fahrt in vollen Z&uuml;gen, ich kann das, ich habe reserviert.       Elektronisch. Der Herr auf Platz 73 hat st&auml;ndig etwas zu schimpfen, die       meisten Reisenden scheinen in diese typische, katerartige       Sonntagnachmittagsstimmung verfallen zu sein.</p>
<p class="content">Der Herr auf Platz 73 schaut etwas pikiert, als ich mir ein Bier &ouml;ffne,       er schaut aber auch wieder weg, nachdem er feststellt, da&szlig; ich ihn       ignoriere. Der Zugchef gibt das Ergebnis der Bundespr&auml;sidentenwahl       bekannt.</p>
<p class="content">In Leipzig werde ich von einem spontan einsetzenden Regenschauer       begr&uuml;&szlig;t, ich wei&szlig; das durchaus zu w&uuml;rdigen. Die 11 bringt mich nach       Hause, wo ich dann auch mein Gep&auml;ck ablege, mich setze und denke:       Sch&ouml;n wars.</p>

	<div style="float: left; margin-right: 2em;">
		<a href="http://twitter.com/share" class="twitter-share-button" data-count="vertical" data-text="Sch&ouml;n wars" data-url="http://www.karlvalentin.de/detebe/schon-wars"  data-lang="de" data-related="scheddel:">Tweet</a>
	</div>
	<script type="text/javascript" src="http://platform.twitter.com/widgets.js"></script><h3  class="related_post_title">Ähnliche Beiträge</h3><ul class="related_post"><li><a href="http://www.karlvalentin.de/1512/1512.html" title=""></a></li><li><a href="http://www.karlvalentin.de/1522/1522.html" title=""></a></li><li><a href="http://www.karlvalentin.de/detebe/weihnachtsmarchen-2007" title="Weihnachtsmärchen 2007">Weihnachtsmärchen 2007</a></li><li><a href="http://www.karlvalentin.de/1537/1537.html" title=""></a></li><li><a href="http://www.karlvalentin.de/1517/1517.html" title=""></a></li></ul>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.karlvalentin.de/detebe/schon-wars/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Monographie &#252;ber den realen Dominoeffekt</title>
		<link>http://www.karlvalentin.de/detebe/monographie-uber-den-realen-dominoeffekt</link>
		<comments>http://www.karlvalentin.de/detebe/monographie-uber-den-realen-dominoeffekt#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 14:56:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>scheddel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gin]]></category>
		<category><![CDATA[Legende]]></category>
		<category><![CDATA[Rum]]></category>
		<category><![CDATA[Schaf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.karlvalentin.de/?page_id=51</guid>
		<description><![CDATA[I Gegenstand und Intention der Monographie Diese Monographie soll das Ph&#228;nomen des realen Dominoeffektes n&#228;her beleuchten und dem Interessierten n&#228;herbringen. Allerdings ist es nicht Gegenstand der Monographie, Grundlagen zu vermitteln. Auch werden keine leckeren Kochrezepte ver&#246;ffentlicht. II Grundlegende Postulate f&#252;hren zu verschiedenen Gedankeng&#228;ngen Die Dominowissenschaft steht erst am Anfag ihres beginnenden Bestehens. Daher existieren zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 class="content">I Gegenstand und Intention der Monographie</h2>
<p class="content">Diese Monographie soll das Ph&auml;nomen des realen Dominoeffektes       n&auml;her beleuchten und dem Interessierten n&auml;herbringen.       Allerdings ist es nicht Gegenstand der Monographie, Grundlagen zu       vermitteln. Auch werden keine leckeren Kochrezepte       ver&ouml;ffentlicht.</p>
<h2 class="content">II Grundlegende Postulate f&uuml;hren zu verschiedenen       Gedankeng&auml;ngen</h2>
<p class="content">Die Dominowissenschaft steht erst am Anfag ihres beginnenden       Bestehens. Daher existieren zur Zeit viele Theorien, welche alle       aufgrund verschiedener Gedankeng&uuml;nge zu unterschiedlichen       Ergebnissen f&uuml;hren. Auffallend ist, da&szlig; bisher kein       Gedankenweg nach Rom gef&uuml;hrt hat. Das liegt m&ouml;glicherweise       daran, da&szlig; Natascha mit der Materie nicht vertraut genug ist.</p>
<p class="content">Von allen bestehenden Denkans&auml;tzen sind es allerdings nur zwei       Theorien wert, weiter verfolgt zu werden. Dazu bedarf es allerdings       nicht der Olliezei.</p>
<p class="content">Beide Theorien unterscheiden sich in ihrem Ansatz in einem       wesentlichen Punkt:</p>
<ul>
<li> Die Marzipanschweinchentheorie geht davon aus, da&szlig; die        Dominosteine s&uuml;&szlig; und verzehrbar sind.</li>
<li> Die Theorie der Kettenreaktion postuliert eine Ungenie&amp;szligbarkeit        und Unverzehrbarkeit der Dominosteine.</li>
</ul>
<h2 class="content">III Die Marzipanschweinchentheorie</h2>
<p class="content">Grundlage dieser Theorie ist eine bestimmte Anzahl von Dominosteinen       A, die dem Marzipanschweinchen M zum Verzehr zur Verf&uuml;gung       stehen. M verzehrt nun die Dominosteine, wobei sich das Volumen Vm       stetig vergr&ouml;&szlig;ert. Da man von einer linearen Zunahme von       Vm ausgehen kann &#8211; die Nahrungsaufnahmeluke ver&auml;ndert ihren       Durchmesser d nicht &#8211; ergibt sich folgende Formel zur Ermittlung von       Vm&lt;</p>
<p class="content">Vm = V0 + (mdom/Ddom)*A</p>
<p class="content">wobei</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td>V0</td>
<td>Grundvolumen des Marzipanschweinchens</td>
</tr>
<tr>
<td>mdom</td>
<td>Masse eines Dominosteines</td>
</tr>
<tr>
<td>Ddom</td>
<td>Dichte eines Dominosteines</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p class="content">Diese st&auml;ndige Zunahme an Volumen strafft die Haut des       Marzipanschweinchens, jedoch h&auml;lt diese dem wachsenden Volumen       nicht mehr Stand und das Marzipanschweinchen explodiert.</p>
<p class="content">Die explosionsartige Ausdehnung des Marzipanschweinchens       l&auml;&szlig;t sich wie folgt beschreiben:</p>
<p class="content">Vm(t)=Vm(t-1)^42 , wobei t gegen unendlich geht.</p>
<p class="content">Ausgehend vom Satz des maximalen Volumens ergibt sich folgende,       vereinfachte Formel:</p>
<p class="content">Vmarzipanschweinchen + Vmultiversum = konst.</p>
<p class="content">Die explosionsartige und unaufhaltbare Ausdehnung des       Marzipanschweinchens f&uuml;hrt zu einer Minimalisierung des       Multiversums, was einer Implosion selbigen gleichkommt.</p>
<p class="content">Das w&uuml;rde das Ende bedeuten.</p>
<h2 class="content">IV Die Theorie der Kettenreaktion</h2>
<p class="content">Die fundamentale Grundlage, auf deren Basis diese Theorie aufsetzt,       ist eine Dominokette scheinbar unendlicher L&auml;nge, wie man sie       aus verschiedenen VAW &#8211; Rekordversuchen kennt.</p>
<p class="content">Das erste Dominosteinchen wird von der DomIna durch ein geeignetes       Instrument (Experimentalpeitsche) in Bewegung gesetzt. Bei gelungener       Versuchanordnung und -durchf&uuml;hrung wird das erste Dominosteinchen       umkippen. Dieses wiederum wird das zweite Dominosteinchen zum Kippen       bringen.</p>
<p class="content">Allgemein l&auml;&szlig;t sich sagen, da&szlig; Dominosteinchen n       Dominosteinchen n+1 zum kippen bringen wird.</p>
<p class="content">Beim Umkippen setzt ein Dominosteinchen Energie frei. Dummerweise       mehr, als zum Umkippen des n&auml;chsten Dominosteinchens notwendig       ist.</p>
<p class="content">Die freigesetzte Energie betr&auml;gt</p>
<p>Efreigesetzt = Epeitsch + Eumkipp*Anzahl &#8211; Eumschubs*(Anzahl-1)</p>
<p class="content">Diese stetige Freisetzung von (W&auml;rme)Energie f&uuml;hrt unweigerlich       zu einer Erhitzung von detebe, welches sich daraufhin ausdehnt.</p>
<p class="content">Die Ausdehnung detebes f&uuml;hrt unweigerlich zu einer Implosion des       Multiversums.</p>
<h2 class="content">V Folgen f&uuml;r die Realit&auml;t</h2>
<p class="content">Beide Theorien bedeuten fr&uuml;her oder sp&auml;ter das Aus f&uuml;r die       Realit&uuml;t. Diesem kann man wie folgt entgegenwirken:</p>
<ul>
<li> Sofortiges S&uuml;&szlig;igkeitenverbot in detebe. Eine Explosion        des Marzipanschweinchens kann somit verhindert werden.</li>
<li> Verbot von domino&auml;hnlichen Ketten. Darunter fallen auch alle        Warteschlangen.</li>
<li> Ab&auml;nderung des Gesetzes vom maximalen Volumen.</li>
</ul>
<p class="content">Egal, welche der beiden Theorien sich zuerst in die Praxis umsetzt:</p>
<p><strong>Es besteht Handlungsbedarf!</strong></p>

	<div style="float: left; margin-right: 2em;">
		<a href="http://twitter.com/share" class="twitter-share-button" data-count="vertical" data-text="Monographie &uuml;ber den realen Dominoeffekt" data-url="http://www.karlvalentin.de/detebe/monographie-uber-den-realen-dominoeffekt"  data-lang="de" data-related="scheddel:">Tweet</a>
	</div>
	<script type="text/javascript" src="http://platform.twitter.com/widgets.js"></script><h3  class="related_post_title">Ähnliche Beiträge</h3><ul class="related_post"><li><a href="http://www.karlvalentin.de/1537/1537.html" title=""></a></li><li><a href="http://www.karlvalentin.de/1511/1511.html" title=""></a></li><li><a href="http://www.karlvalentin.de/1522/1522.html" title=""></a></li><li><a href="http://www.karlvalentin.de/1514/1514.html" title=""></a></li><li><a href="http://www.karlvalentin.de/1515/1515.html" title=""></a></li></ul>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.karlvalentin.de/detebe/monographie-uber-den-realen-dominoeffekt/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Weihnachtsm&#228;rchen 2000</title>
		<link>http://www.karlvalentin.de/detebe/weihnachtsmarchen-2000</link>
		<comments>http://www.karlvalentin.de/detebe/weihnachtsmarchen-2000#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 14:43:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>scheddel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gin]]></category>
		<category><![CDATA[Rum]]></category>
		<category><![CDATA[Schaf]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsmann]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsmärchen]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.karlvalentin.de/?page_id=42</guid>
		<description><![CDATA[Es war einmal wieder Dezember, die Sonne hatte sich schon lang nicht mehr blicken lassen und alles, was in der Gegend vorbeikam, war das Postauto. Daf&#252;r kam es aber genau in dem Rhythmus wie im Sommer die Reisebusse, denn die meisten Kinder haben nach jeder Werbepause ihren Wunschzettel komplett erneuert. Die Wichtel schwitzten und rotierten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="content">Es war einmal wieder Dezember, die Sonne hatte sich schon lang nicht       mehr blicken lassen und alles, was in der Gegend vorbeikam, war das       Postauto. Daf&uuml;r kam es aber genau in dem Rhythmus wie im Sommer die       Reisebusse, denn die meisten Kinder haben nach jeder Werbepause       ihren Wunschzettel komplett erneuert.</p>
<p class="content">Die Wichtel schwitzten und rotierten und damit h&ouml;rten sie auch erst       auf, wenn sie deswegen des Gleichgewicht verloren und unsanft durch       die Wand abgebremst wurden. Aber kaum lagen sie da, standen sie wieder       auf und drehten weiter, denn sie wu&szlig;ten genau, da&szlig; ein moderner       Dienstleister wie der Weihnachtsmann sich keine Ausf&auml;lle erlauben       durfte.</p>
<p class="content">Die Rentiere planten die Routen und &auml;rgerten sich dar&uuml;ber, da&szlig; der       Weihnachtsmann das &Uuml;berbringen der Geschenke keinem Kurierdienst       &uuml;berl&auml;&szlig;t und auch dar&uuml;ber, da&szlig; Rudi so laut schnarchte. Rudi lag       schon wieder besoffen im Heu, aber die Nase war wenigstens wieder rot       und darauf kommt es ja schlie&szlig;lich an.</p>
<p class="content">Der Weihnachtsmann jedoch sa&szlig; vor seinem Schreibtisch, schmauchte ein       Pfeifchen und f&uuml;llte gerade seinen Gl&uuml;hweinbecher, als da gerade das       Postauto erneut um die Ecke bog. Schon wieder kamen s&auml;ckeweise Briefe,       der Weihnachtsmann sch&uuml;ttelte den Kopf und st&ouml;hnte leise auf. Aber es       kamen nicht nur neue Wunschzettel, sondern auch ein Paket. Ein Paket,       an den Weihnachtsmann h&ouml;chstpers&ouml;nlich adressiert.</p>
<p class="content">Der Weihnachtsmann sagte brav sein Gedicht auf, nahm das Paket entgegen,       quittierte den Empfang und trottete zu seinem Schreibtisch zur&uuml;ck.</p>
<p class="content">Der Weihnachtsmann war verwundert. Zum einen, weil er eigentlich nie       Pakete bekommt, zum anderen, weil er noch nie ein Gedicht aufgesagt       hatte, um ein Paket zu erhalten. Letzteres interessierte ihn auch       nicht weiter, aber dieses Paket hatte durchaus sein Interesse       geweckt.</p>
<p class="content">Es war gut verpackt und der Weihnachtsmann fluchte, weil er das       Paket erst gar nicht aufbekam, es dann aber mit einem Ruck so &ouml;ffnete,       da&szlig; das ganze Styroporgelumpe durch sein B&uuml;ro flog.</p>
<p class="content">Aber wenige Augenblicke sp&auml;ter &auml;rgerte er sich &uuml;ber etwas ganz anderes,       n&auml;mlich &uuml;ber den Inhalt. Das erste, was er da erblickte, war ein       Mobiltelefon und zu solchen Ger&auml;ten hat der Weihnachtsmann seit seiner       letzten Handyrechnung ein gespaltenes Verh&auml;ltnis. Au&szlig;erdem befand sich       noch ein Brief im Paket, welchen er auch sogleich griff und las:</p>
<blockquote class="content"><p>Sehr geehrter Herr Weihnachtsmann,</p>
<p>wir sind ein f&uuml;hrendes Unternehmen der mobilen Telefonie und m&ouml;chten       Ihnen dieses Telefon mit einem Startguthaben von 50 Mark schenken.</p>
<p>Au&szlig;erdem haben wir noch ein weiteres tolles Angebot an Sie: Sie machen       ab sofort Urlaub in der S&uuml;dsee, k&ouml;nnen surfen, Wasserski fahren, &#8230;       und wir sorgen wir die Bescherung.</p>
<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,</p>
<p>[unleserlich]</p></blockquote>
<p class="content">Pl&ouml;tzlich schreckte der Rauschebart hoch, denn das Mobiltelefon fing       zu piepsen an. Er &auml;ugte vorsichtig auf das Display und entschied sich       dann, nicht ranzugehen, denn die Anzeige meinte &#8220;Unbekannter       Teilnehmer&#8221; und der Weihnachtsmann hatte Angst vor obsz&ouml;nen Anrufern.</p>
<p class="content">Das Handy h&ouml;rte aber recht bald auf mit der Piepserei, daf&uuml;:r schellte       aber die Glocke des Festnetztelefons.</p>
<table class="content" border="0">
<tbody>
<tr valign="top">
<td width="250">Weihnachtsmann:</td>
<td>Wundersch&ouml;nen guten Tag, Santa Claus Dienstleistungen.  Was kann ich f&uuml;r sie tun?</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Anrufer:</td>
<td>Warum gehen Sie denn nicht an ihr Handy ran?</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Weihnachtsmann:</td>
<td>Mit wem spreche ich denn, bitte?</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Anrufer:</td>
<td>Haben sie &uuml;ber unser Angebot nachgedacht?</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Weihnachtsmann:</td>
<td>Ich lehne ab. Ersten wei&szlig; ich ja noch immer nicht, mit         wem ich es zu tun habe und zweitens wei&szlig; ja jedes Kind,         da&szlig; es keinen Gl&uuml;hwein auf Hawaii gibt und ohne          Gl&uuml;hwein mag ich nirgendwo sein. Au&szlig;erdem, also drittens,         freue ich mich schon das ganze Jahr auf das Verteilen         der Geschenke und da lasse ich mir nicht reinreden.</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Anrufer:</td>
<td>Sie wollen also unsere Pl&auml;ne vereiteln^W^W^W^W^W^W Wollen         Sie es sich nicht noch einmal &uuml;berlegen? &Uuml;berlegen sie         doch mal: Wir schenken jedem Menschen eins unserer         tollen Handy-Startpakete und erlangen so die         Weltherrschaft^W^W^W^W machen so alle Menschen gl&uuml;cklich.</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Weihnachtsmann:</td>
<td>Ich sagte doch schon: Nein. Und wenn ich das so sage, meine ich das auch so.</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Anrufer:</td>
<td>Sie werden schon sehen, was sie davon haben,         Weihnachtsmann. Wenn sie morgen unterwegs sind, werden         sie ihre Entscheidung bereuen.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p class="content">Und es kam, es war ja auch nicht anders zu erwarten, der 24. Dezember       aka Heiligabend. Der Weihnachtsmann packte seine sieben Sachen (es       waren zwar wesentlich mehr, aber man sagt halt so), spannte seine       Rentiere ein und begann seine Reise.</p>
<p class="content">Nachdem sie ein paar Minuten unterwegs waren, begann ein gar b&ouml;sartiger       Schneesturm, so da&szlig; man die Hand vor Augen nicht sah und sich die dicke       Bommelm&uuml;tze tief ins Gesicht ziehen mu&szlig;te. Da l&auml;utete das Funktelefon:</p>
<table class="content" border="0">
<tbody>
<tr valign="top">
<td width="250">Weihnachtsmann:</td>
<td>Ja?</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>B&ouml;ser Anrufer aus dem ersten Telefonat:</td>
<td>Na, wie gef&auml;llt Dir das?</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Weihnachtsmann:</td>
<td>Wie gef&auml;llt mir was?</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>B&ouml;ser Anrufer aus dem ersten Telefonat:</td>
<td>Das Wetter, Weihnachtsm&auml;nnchen. Wir haben s&auml;mtliche         Wettersatelliten in unserer Gewalt und k&ouml;nnen nun         das Wetter an allen Stellen der Erde kontrollieren.</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Weihnachtsmann:</td>
<td>Ja, und?</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>B&ouml;ser Anrufer aus dem ersten Telefonat:</td>
<td>Wie, das st&ouml;rt Sie nicht?</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Weihnachtsmann:</td>
<td>N&ouml;.</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>B&ouml;ser Anrufer aus dem ersten Telefonat:</td>
<td>Grrr.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p class="content">Jaja, wenn man wirklich true evil b&ouml;se sein und die Welt beherrschen       will, darf nat&uuml;rlich nicht vergessen, da&szlig; Rudis Nase bei jedem Wetter       hervorragende Navigationsdienste leisten kann und der Weihnachtsmann       bei solchem Mistwetter aufgewachsen ist.</p>
<p class="content">Die Reise ging also weiter und der Sturm ging auch bald zu Ende, denn       schlie&szlig;lich war es Heiligabend und da wird nur halbtags gearbeitet.       Auch im Wetterwesen.</p>
<p class="content">Der Schlitten n&auml;herte sich langsam der Zivilisation, der Weihnachtsmann       trank sich Mut an (zumindest behauptete er das) und blickte auf seine       Liste, wo denn jetzt beschert wird. Das stand zwar nicht auf der Liste,       aber daf&uuml;r klingelte (ja, schon wieder) der tragbare Fernsprecher:</p>
<table class="content" border="0">
<tbody>
<tr valign="top">
<td width="250">Weihnachtsmann</td>
<td>Was denn?</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>B&ouml;ser, b&ouml;ser Anrufer aus dem ersten sowie aus dem zweiten Telefonat:</td>
<td>Gratulation, Weihnachtsm&auml;nnchen, bis hierhin hast du         es ja schon geschafft, aber jetzt wirst Du scheitern         und wie Du scheitern wirst. Ich sage dir, so bist du         noch nie gescheitert. Weihnachtsm&auml;nnchen, was sagst         du dazu?</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Weihnachtsmann:</td>
<td>Entschuldigen Sie aber, aber darf ich fragen, woran ich scheitern werde?</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>B&ouml;ser, b&ouml;ser Anrufer aus dem ersten sowie aus dem zweiten Telefonat:</td>
<td>Klar doch, nur zu!</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Weihnachtsmann:</td>
<td>Woran werde ich denn scheitern?</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>B&ouml;ser, b&ouml;ser Anrufer aus dem ersten sowie aus dem zweiten Telefonat:</td>
<td>Wir haben s&auml;mtliche Kamine entfernt und durch tolle         Heizk&ouml;rper ersetzt. Du kommst also nicht mehr in die         H&auml;user rein.</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Weihnachtsmann:</td>
<td>Was denn, was denn? Das soll schon alles sein?</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>B&ouml;ser, b&ouml;ser Anrufer aus dem ersten sowie aus dem zweiten Telefonat:</td>
<td>Wie jetzt? Das st&ouml;rt Dich nicht?</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Weihnachtsmann:</td>
<td>N&ouml;.</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>B&ouml;ser, b&ouml;ser Anrufer aus dem ersten sowie aus dem zweiten Telefonat:</td>
<td>Grrr.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p class="content">Jaja, wenn man wirklich true evil b&ouml;se sein und die Welt beherrschen       will, darf nat&uuml;rlich nicht vergessen, da&szlig; der Weihnachtsmann schon       seit Jahren zu dick f&uuml;r Schornsteine ist und deshalb wie jeder normale       Mensch H&auml;user durch T&uuml;ren betritt.</p>
<p class="content">Der Weihnachtsmann setzte zur Landung an, landete dann auch, parkte       seinen Schlitten, schnappte sich den Geschenkesack und stampfte zu T&uuml;r.</p>
<p class="content">Er &uuml;berpr&uuml;fte nochmal den Sitz seiner Kleidung und klopfte dann       entschlossen an die T&uuml;r. Das Licht ging an, das Portal ward ge&ouml;ffnet       und, jaja, ihr ahnt es schon, das dumme Mobiltelefon nervte schon       wieder.</p>
<table class="content" border="0">
<tbody>
<tr valign="top">
<td width="250">Weihnachtsmann:</td>
<td>Was ist denn jetzt schon wieder?</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td width="250">B&ouml;ser, b&ouml;ser Anrufer aus dem ersten sowie aus dem zweiten Telefonat,         der zwar auch das dritte Telefonat gef&uuml;hrt hat, danach aber etwas         verzweifelt war, ob seines Mi&szlig;lingens und nun zum endg&uuml;ltigen Schlag         ausholen will:</td>
<td>Hohoho, Weihnachtsm&auml;nnchen!</p>
<p>Drau&szlig;en vom Walde kommst Du her,<br />
behauptest doch glatt: Es weihnachtet sehr!<br />
Statt naturgr&uuml;nen Tannenspitzen<br />
Sehe ich nur Elektrolicht blitzen.<br />
Seegenreiche Weihnachtszeit?<br />
Stre&szlig; und Hektik weit und breit,<br />
Geschenke f&uuml;r die Eitelkeit,<br />
Neid und Ha&szlig; und Zank und Streit.<br />
Wer glaubt denn noch daran?<br />
Ich meine, an den Weihnachtsmann?<br />
Ausgedient hast Du, Rauschebart!<br />
Du bist zwar nett, doch die Zeit ist hart.<br />
Was hei&szlig;t, die Zeit? Wer hat sie denn noch?<br />
In keinem Terminplan ist noch ein Loch.<br />
Alter, es ist Zeit zu gehen.<br />
Ich wei&szlig;, Du kannst das nicht verstehen.<br />
Ich werde ein gro&szlig;er Weltherrscher sein<br />
Und alles blickt zu mir herauf<br />
Ich sag Dir, Santa, das wird fein.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p class="content">Der Weihnachtsmann legte einfach auf. Jaja, wenn man wirklich true evil       b&ouml;se sein und die Welt beherrschen will, darf nat&uuml;rlich nicht vergessen,       da&szlig; der Weihnachtsmann sich bei solch unsinnigen Reimen entspannt und       ein Lachen kaum unterdr&uuml;cken kann. &#8220;Hohoho!&#8221; ruft der Rauschebart und       man h&ouml;rt, wie ein kleines M&auml;dchen ruft: &#8220;Mami, Papi, der Weihnachtsmann       ist da. Omi, Opi, kommt schnell&#8230;&#8221;</p>
<p class="content">Der Weihnachtsmann verteilte an diesem Abend und in der Nacht ohne       weitere Zwischenf&auml;lle die Geschenke und alle feierten ein fr&ouml;hliches       Weihnachtsfest.</p>
<p class="content">Zu Hause angekommen, stopfte sich der Weihnachtsmann erstmal ein       Pfeifchen, setzte neuen Gl&uuml;hwein an und legte die Beine auf den Tisch.       Der Aktienkurs des f&uuml;hrenden Unternehmens der mobilen Telefonie ging       in den Keller, weil die Aktion&auml;re ihre Wertpapiere in Lebkuchen       eintauschten und ohnehin keiner mehr an die Weltherrschaft glaubte.       Aber eigentlich spielt das keine gro&szlig;e Rolle mehr, denn ab 27. denkt       keiner mehr daran, weil erstmal die Geschenke umgetauscht werden       m&uuml;ssen.</p>
<p><!-- Menue unten --></p>

	<div style="float: left; margin-right: 2em;">
		<a href="http://twitter.com/share" class="twitter-share-button" data-count="vertical" data-text="Weihnachtsm&auml;rchen 2000" data-url="http://www.karlvalentin.de/detebe/weihnachtsmarchen-2000"  data-lang="de" data-related="scheddel:">Tweet</a>
	</div>
	<script type="text/javascript" src="http://platform.twitter.com/widgets.js"></script><h3  class="related_post_title">Ähnliche Beiträge</h3><ul class="related_post"><li><a href="http://www.karlvalentin.de/detebe/weihnachtsmarchen-2007" title="Weihnachtsmärchen 2007">Weihnachtsmärchen 2007</a></li><li><a href="http://www.karlvalentin.de/1522/1522.html" title=""></a></li><li><a href="http://www.karlvalentin.de/1515/1515.html" title=""></a></li><li><a href="http://www.karlvalentin.de/detebe/weihnachtsmarchen-2008" title="Weihnachtsmärchen 2008">Weihnachtsmärchen 2008</a></li><li><a href="http://www.karlvalentin.de/detebe/weihnachtsmarchen-2003" title="Weihnachtsmärchen 2003">Weihnachtsmärchen 2003</a></li></ul>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.karlvalentin.de/detebe/weihnachtsmarchen-2000/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

