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	<title>www.karlvalentin.de &#187; Rum</title>
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	<description>Notizen und Gedanken von mir, Karl Valentin</description>
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		<title>Brummli</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Feb 2009 03:05:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>scheddel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[F&#252;r Mythenmetz. Das geh&#246;rt rein: 2 cl Wodka 2 cl Apricot Brandy 1 cl Triple Sec 2 cl Lime Juice 1 cl Vanillesirup 1 Schwapp Bananensaft Zu gleichen Teilen mit Pfirsich- und Kirschsaft auff&#252;llen. Mit zwei, drei Eisw&#252;rfeln kurz und kr&#228;ftig sch&#252;tteln und in ein Glas geben. Tweet &#196;hnliche Beitr&#228;geKadawiYip yip!Strike!Luna 9Sommereinbruch]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>F&uuml;r Mythenmetz.</p>
<p>Das geh&ouml;rt rein:</p>
<ul>
<li>2 cl Wodka</li>
<li>2 cl Apricot Brandy</li>
<li>1 cl Triple Sec</li>
<li>2 cl Lime Juice</li>
<li>1 cl Vanillesirup</li>
<li>1 Schwapp Bananensaft</li>
</ul>
<p>Zu gleichen Teilen mit Pfirsich- und Kirschsaft auff&uuml;llen. Mit zwei, drei Eisw&uuml;rfeln kurz und kr&auml;ftig sch&uuml;tteln und in ein Glas geben.</p>

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		<title>Sommereinbruch</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 03:26:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>scheddel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Blick auf das Thermometer offenbart: Der Sommer kommt &#8211; irgendwann. Das geh&#246;rt rein: 2 cl Lime Juice 2 cl Erdbeersirup 2 cl dunkler Rum 2 cl Apricot Brandy 1 cl Galliano 4 cl Orangensaft Das alles mit zwei, drei Eisw&#252;rfeln kurz und kr&#228;ftig durchsch&#252;tteln, in ein Glas gie&#223;en und mit Sekt auff&#252;llen. Tweet &#196;hnliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Blick auf das Thermometer offenbart: Der Sommer kommt &#8211; irgendwann.</p>
<p>Das geh&ouml;rt rein:</p>
<ul>
<li>2 cl Lime Juice</li>
<li>2 cl Erdbeersirup</li>
<li>2 cl dunkler Rum</li>
<li>2 cl Apricot Brandy</li>
<li>1 cl Galliano</li>
<li>4 cl Orangensaft</li>
</ul>
<p>Das alles mit zwei, drei Eisw&uuml;rfeln kurz und kr&auml;ftig durchsch&uuml;tteln, in ein Glas gie&szlig;en und mit Sekt auff&uuml;llen.</p>

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		<title>Weihnachtsm&#228;rchen 2007</title>
		<link>http://www.karlvalentin.de/detebe/weihnachtsmarchen-2007</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Jan 2009 20:10:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>scheddel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kalt wars. Und dunkel. Und verdammt glatt. Man mu&#223;te aufpassen, da&#223; man nicht ausrutscht. Es war besser, wenn man sich nur langsam und vorsichtig vorw&#228;rts bewegte. An ein z&#252;giges Laufen oder gar Rennen war gar nicht zu denken. Nur die Schneeflocken waren so unvern&#252;nftig und konnten das Tanzen nicht sein lassen. Aber Schneeflocken jammern auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kalt wars. Und dunkel. Und verdammt glatt. Man mu&szlig;te aufpassen, da&szlig; man nicht ausrutscht. Es war besser, wenn man sich nur langsam und vorsichtig vorw&auml;rts bewegte. An ein z&uuml;giges Laufen oder gar Rennen war gar nicht zu denken. Nur die Schneeflocken waren so unvern&uuml;nftig und konnten das Tanzen nicht sein lassen. Aber Schneeflocken jammern auch nicht, wenn sie auf dem Eis zum Liegen kommen. Das sind schon lustige Zeitgenossen.</p>
<p>Im B&uuml;ro brannte noch Licht. Durch die Rauchwolken, die der <strong style="color: black; background-color: #ffff66;">Weihnachtsmann</strong> in die Luft pustete, konnte man erkennen, da&szlig; sich der Rauschebart, Rudi und einige Kernpostenwichtel zum strategischen Gl&uuml;hweintrinken versammelt hatten.</p>
<p>&#8220;Die Leute sind doch alle bekloppt.&#8221; schimpfte der Auftragserfassungswichtel August-Eugen. &#8220;Fr&uuml;her haben sie uns<br />
einfach ihren Wunschzettel geschickt, wir haben die Geschenke eingepackt und verteilt. Naja, und reichlich Gl&uuml;hwein getrunken. Und heute? Heute kommen zwar auch Wunschzettel, aber dann kommen dazu von anderen Leute Kommentare, Dritte sagen, die Verpackung gestreift sein, &#8230;&#8221; &#8220;Ja&#8221;, unterbrach ihn da Packwichtel Paul<br />
beipflichtend, &#8220;kaum hat man etwas eingepackt und m&ouml;chte kurz am Gl&uuml;hwein nippen, da mu&szlig; man das Geschenk schon wieder auspacken und wieder neu einpacken.</p>
<p>&#8220;Und warum das alles?&#8221; zeterte August-Eugen weiter. &#8220;Weil die Abteilung &Ouml;ffentlichkeitsarbeit behauptet, da&szlig; komme beim Kunden gut an. ZweiNull nennen sie den Unfug. Demn&auml;chst soll das Rentier auch noch mit blinkender Nase unterwegs sein. Pah!&#8221; Der Wichtel zeterte weiter und weiter und schien gar nicht damit aufh&ouml;ren zu wollen und nach und nach stiegen die anderen Wichtel mit ein.</p>
<p>Unbeachtet vom sich Luft machenden Wichtelmob beseitigte der <strong style="color: black; background-color: #ffff66;">Weihnachtsmann</strong> den Gl&uuml;hwein von seinem Schreibtisch, den er zusammenzuckenderweise versch&uuml;ttete, als er vernahm, da&szlig; es mittlerweile eine Abteilung &Ouml;ffentlichkeitsarbeit gab.</p>
<p>Er war auch schon letztens sehr verwirrt, weil die Abteilung Personalwesen, von der er vorher auch noch nichts geh&ouml;rt hatte, sich angeblich weigert, Lehrstellen f&uuml;r Fachwichtel zu schaffen, weil Praktikanten g&uuml;nstiger k&auml;men. Das wollte der Rauschebart ja so ganz und gar nicht verstehen. Er ging immer davon aus, da&szlig; alle ehrenamtlich arbeiten.</p>
<p>&#8220;<strong style="color: black; background-color: #ffff66;">Weihnachtsmann</strong>,&#8221; fragte Rudi versch&uuml;chtert, &#8220;mu&szlig; meine Nase morgen wirklich blinken?&#8221; &#8220;Nein!&#8221; Der <strong style="color: black; background-color: #ffff66;">Weihnachtsmann</strong> schlug mit der Hand auf den Tisch. Pl&ouml;tzlich war alles still und schaute zum Rotkittel. &#8220;Alles bleibt beim alten. Wir sind ein Traditionsunternehmen.&#8221;</p>
<p>Rudi war erlichtert und trottete aus dem B&uuml;ro in den Stall, wo schon die Gl&uuml;hweintr&auml;nke auf ihn wartete. Vom Hof her<br />
konnte man ein &#8220;Trink, Rudilein, trink, f&auml;rb deine Nase rot ein!&#8221; vernehmen, sp&auml;ter auch noch andere, eher seltsame<br />
Ges&auml;nge. Noch sp&auml;ter war nur noch ein Schnarchen zu h&ouml;ren.</p>
<p>Rein theoretisch waren da zwei Schnarcher, aber der <strong style="color: black; background-color: #ffff66;">Weihnachtsmann</strong> hatte im Sommer neue Fenster einbauen lassen, so da&szlig; die Schallwellen nur gegen die Scheibe klatschten und an dieser herunterrutschten.</p>
<p>Und es ward Abend, und es ward Morgen: Heiligabend. Und wie sollte es auch anders sein, es war ein herrlicher Tag. Eine Alternative w&auml;re zum Beispiel ein Schneesturm gewesen. Nach einem kr&auml;ftigen Fr&uuml;hst&uuml;ck &#8211; Gl&uuml;hwein mit Schu&szlig; &#8211; bestieg der <strong style="color: black; background-color: #ffff66;">Weihnachtsmann</strong> den bepackten Schlitten und die Fahrt ging los.</p>
<p>Die Fahrt verlief soweit ganz gut, lediglich das rote Hei&szlig;getr&auml;nk war deutlich untertemperiert. &#8220;Rudi, kann es sein,<br />
da&szlig; wir heute etwas schnell unterwegs sind?&#8221; &#8220;Wieso fragst Du, <strong style="color: black; background-color: #ffff66;">Weihnachtsmann</strong>?&#8221; &#8220;Naja, der Gl&uuml;hwein in meinem Becher ist gefroren und in diesem Zustand bekomme ich ihn einfach nicht da raus.&#8221; Das Rentier wurde langsamer und der <strong style="color: black; background-color: #ffff66;">Weihnachtsmann </strong>go&szlig; Schluck f&uuml;r Schluck aus der Thermoskanne nach, um sein geliebtes Getr&auml;nk wieder auf Trinktemperatur zu bringen, was ihm dann auch gelang. Allerdings lie&szlig; dann, erfreut &uuml;ber den gelungenen Gl&uuml;hweinrettungsversuch, seine Sorgfalt und Aufmerksamkeit nach, die Geschwindigkeit des Gef&auml;hrts nahm<br />
hingegen wieder zu.</p>
<p>&#8220;Rudi!&#8221; schrie der <strong style="color: black; background-color: #ffff66;">Weihnachtsmann</strong>. &#8220;Ich habe schon wieder Gl&uuml;hweineis in meinem Becher! Warum sind wir denn heute so schnell unterwegs?&#8221; &#8220;Naja, <strong style="color: black; background-color: #ffff66;">Weihnachtsmann</strong>,&#8221; antwortete das Rentier, &#8220;die Strecke ist frei.&#8221; &#8220;Die Strecke ist frei? Das Rentier beliebt heut wohl zu scherzen? Die Strecke ist immer frei!&#8221; &#8220;Hmm, stimmt auff&auml;llig. Ich glaube, der Schlitten ist heute nicht so schwer. Wir m&uuml;ssen nicht so viele Geschenke verteilen.&#8221; &#8220;Weniger Geschenke? Das ist doch aber v&ouml;llig gegen den Trend. Die Wunschzettel sind von Jahr zu Jahr l&auml;nger geworden.&#8221; &#8220;Ja, aber jetzt ist der Aufschwung bei der Bev&ouml;lkerung angekommen. Sie haben es einfach nicht mehr n&ouml;tig, sich etwas schenken zu lassen.&#8221;</p>
<p>Einige Becher Gl&uuml;hweineis sp&auml;ter kam der Schlitten in der Zivilisation an. Der <strong style="color: black; background-color: #ffff66;">Weihnachtsmann</strong> leckte den L&ouml;ffel ab,<br />
schnappte sich einen Sack und stapfte zum ersten Haus, er klingelte und ward eingelassen. Die kleine Carina wu&szlig;te<br />
auch ein kleines Gedicht aufzusagen:</p>
<p>Der <strong style="color: black; background-color: #ffff66;">Weihnachtsmann</strong>, wie jeder wei&szlig;,<br />
hat einen roten Mantel an,<br />
sein Rauschebart ist wei&szlig; und lang,<br />
sein Gl&uuml;hwein in der Tasse hei&szlig;.</p>
<p>Der Rauschebart freute sich sehr &uuml;ber das Gedichtchen und lobte das M&auml;dchen. &#8220;So, Carina, da wollen wir mal schauen, was ich so f&uuml;r Dich habe. Schau mal, ein Malbuch und Buntstifte!&#8221; Die kleine Carina wollte schon anfangen, mit den Buntstiften das Malbuch auszumalen, doch der <strong style="color: black; background-color: #ffff66;">Weihnachtsmann</strong> w&uuml;hlte weiter in seinem Sack und holte wieder etwas heraus. &#8220;Schokolade!&#8221; rief die Kleine &uuml;bergl&uuml;cklich und lie&szlig; Buntstifte und Malbuch fallen, um die Schokolade in Empfang zu nehmen. Der Rotkittel kramte weiter in seinem Sack, w&auml;hrend die Schokolade ge&ouml;ffnet<br />
wurde, und holte ein Pl&uuml;schtier hervor. &#8220;Ein Teddy!&#8221; Auch die Schokolade wurde fallengelassen und daf&uuml;r der Pl&uuml;schb&auml;r fest umarmt.</p>
<p>Das M&auml;dchen wartete gespannt, was der <strong style="color: black; background-color: #ffff66;">Weihnachtsmann</strong> als n&auml;chstes aus dem Sack holen w&uuml;rde. Irgendetwas mu&szlig;te ja noch kommen, schlie&szlig;lich kramt er noch in seinem Sack rum. &#8220;Und zum Schlu&szlig;&#8221;, sprach der <strong style="color: black; background-color: #ffff66;">Weihnachtsmann</strong> stolz, fast feierlich, &#8220;noch eine Tube Anti-Falten-Creme.&#8221; Anti-Falten-Creme? F&uuml;r eine F&uuml;nfj&auml;hrige? Ist diese Form der Altervorsorge nicht doch etwas &uuml;bertrieben? Der <strong style="color: black; background-color: #ffff66;">Weihnachtsmann</strong> beschlo&szlig;, mit dieser<br />
Abteilung Personalwesen mal ein ernsthaftes Wort zu reden. Einem gelernten Packfachwichtel w&auml;re so ein Fehler sicher nicht unterlaufen.</p>
<p>Jetzt galt es allerdings eine Situation zu retten. Das M&auml;dchen umklammerte ihren Teddy und schaute verst&ouml;rt drein. Der Rest der Familie hatte leider keinen Teddy zur Hand, verst&ouml;rt dreinschauen konnten sie trotzdem recht gut. &#8220;Entschuldigung,&#8221; sprach der <strong style="color: black; background-color: #ffff66;">Weihnachtsmann</strong>, &#8220;da ist dem Packwichtel wohl ein kleiner Fehler unterlaufen.&#8221; Der <strong style="color: black; background-color: #ffff66;">Weihnachtsmann</strong> durchforstete seine Manteltasche und holte schlie&szlig;lich eine kleine Spieluhr hervor.</p>
<p>Er zog sie auf und die Figuren begannen zu einer Melodie zu tanzen. Sogar ein paar tanzende Schneeflocken waren dabei. Die ganze Familie war entz&uuml;ckt. Tanzende Schneeflocken! Sowas kannte man doch sonst nur noch aus Unwetterszenarien. Die kleine Carina nahm die Spieluhr vorsichtig entgegen und verlor sich in den tanzenden Figuren, nachdem sich der Rauschebart nochmals entschuldigt und dann verabschiedet hatte.</p>
<p>Der <strong style="color: black; background-color: #ffff66;">Weihnachtsmann</strong> setzte sich wieder in den Schlitten und die Fahrt ging weiter. &#8220;Ach, Rudi, die Zeiten sind merkw&uuml;rdig. Ich glaube, ich bin zu alt f&uuml;r diesen Job.&#8221; seufzte der Rotkittel und nahm einen Schluck von seinem Gl&uuml;hwein. Aber wer sollte diesen Job &uuml;bernehmen?</p>

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		<title>Defekt</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Dec 2008 23:35:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>scheddel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Probleme sind der Motor jeder Entwicklung. Ein Defekt kann also nicht schaden. Das geh&#246;rt rein: 1 cl Zitronensaft 2 cl Erdbeersirup 4 cl dunkler Rum 2 cl Apricot Brandy 1 cl Galliano Jeweils zur H&#228;lfte mit Ananas- und Orangensaft auff&#252;llen, mit zwei, drei Eisw&#252;rfeln kurz und kr&#228;ftig sch&#252;tteln und in ein Glas gie&#223;en. Tweet &#196;hnliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Probleme sind der Motor jeder Entwicklung. Ein Defekt kann also nicht schaden.</p>
<p>Das geh&ouml;rt rein:</p>
<ul>
<li>1 cl Zitronensaft</li>
<li>2 cl Erdbeersirup</li>
<li>4 cl dunkler Rum</li>
<li>2 cl Apricot Brandy</li>
<li>1 cl Galliano</li>
</ul>
<p>Jeweils zur H&auml;lfte mit Ananas- und Orangensaft auff&uuml;llen, mit zwei, drei Eisw&uuml;rfeln kurz und kr&auml;ftig sch&uuml;tteln und in ein Glas gie&szlig;en.</p>

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		<title>Weihnachtsm&#228;rchen 2008</title>
		<link>http://www.karlvalentin.de/detebe/weihnachtsmarchen-2008</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Dec 2008 15:17:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>scheddel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Weihnachtsmann nahm einen Schluck Gl&#252;hwein aus seinem Becher, zog an seinem Pfeifchen und beobachtete das bunte Treiben auf dem Hof. Einige Wichtel waren damit besch&#228;ftigt, den Schlitten zu beladen, andere Wichtel polierten die Kugeln am Baum und die Wichtel, die Pause hatten, tranken Gl&#252;hwein und machten mit einer Harke Muster in den Kunstschnee. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Weihnachtsmann nahm einen Schluck Gl&uuml;hwein aus seinem Becher, zog an seinem Pfeifchen und beobachtete das bunte Treiben auf dem Hof. Einige Wichtel waren damit besch&auml;ftigt, den Schlitten zu beladen, andere Wichtel polierten die Kugeln am Baum und die Wichtel, die Pause hatten, tranken Gl&uuml;hwein und machten mit einer Harke Muster in den Kunstschnee.</p>
<p>Das Wetterwesen hatte nach langen &Uuml;berlegungen auf Kunstschnee umgestellt. Kunstschnee matscht nicht, sondern sieht immer gut aus. Es bildet sich auch kein Glatteis. Und wenn die Wintersaison vorbei ist, kann man ihn einfach wieder aufkehren und im n&auml;chsten Jahr wiederverwenden. Herk&ouml;mmlichen Schnee kann man immer nur einmal verwenden. Aus umweltethischer Sicht ist sowas heutzutage nicht mehr vertretbar.</p>
<p>Rudi war auch froh &uuml;ber das k&uuml;nstliche Wei&szlig;, denn er fiel nicht mehr ann&auml;hernd so oft hin, wenn er zur Gl&uuml;hweintr&auml;nke torkelte. Und ohne reichlich Gl&uuml;hwein &#8211; kundige Weihnachtsfeierer wissen das &#8211; hat das Rentier einfach keine rote Nase.</p>
<p>Die Weihnachtsvorbereitungen selbst verliefen relativ ruhig. Die meisten Wunschzettel umfa&szlig;ten nicht mehr als 160 Zeichen, waren kurz und knapp und schwer verst&auml;ndlich. Aber der Weihnachtsmann w&auml;re nicht der Weihnachtsmann, wenn er damit ein Problem h&auml;tte. Wozu hat er schlie&szlig;lich seine Entzifferungswichtel?</p>
<p>Der Schlitten war beladen, die Liste der Beg&uuml;nstigten war auch ausgedruckt, nur Rudi wollte partout nicht von der Gl&uuml;hweintr&auml;nke weg. Mit seinem Geweih schubste er alle weg, die sich ihm n&auml;hern wollte. Er hatte einfach keine Lust, schon wieder von Haus zu Haus zu fliegen. Er wollte lieber auf dem Hof bleiben, den Weihnachstbaum bewundern, naja, und Gl&uuml;hwein trinken.</p>
<p>Eine Gruppe Wichtel fa&szlig;te sich ein Herz und schleifte Rudi vor den Schlitten. Das war gar nicht so einfach. Das Rentier<br />
fluchte und schimpfte und er h&auml;tte sich sicher auch festgekrallt, wenn das mit Hufen m&ouml;glich gewesen w&auml;re. Er beruhigte sich dann aber und lie&szlig; sich auf den Kompromi&szlig; &#8220;gro&szlig;e Thermoskanne&#8221; ein.</p>
<p>So begann die Reise. &#8220;Hast Du eine Di&auml;t gemacht?&#8221; fragte Rudi den Weihnachtsmann. &#8220;Nein. Wie kommst Du denn drauf?&#8221; fragte der Rauschebart verwundert zur&uuml;ck. &#8220;Naja, irgendwie l&auml;&szlig;t sich der Schlitten dieses Jahr so leicht ziehen.&#8221; Der Alte sch&uuml;ttelte den Kopf und nahm einen kr&auml;ftigen Schluck aus der Thermoskanne.</p>
<p>Nach wenigen Minuten Flugzeit erreichte das Gespann die Zivilisation. &#8220;Hohoho!&#8221; verk&uuml;ndete der Rauschebart seine Ankunft. Der Rotkittel schaute kurz auf seine Liste, griff sich seinen Sack und stapfte zum Haus. Er klopfte an und ihm ward aufgetan.</p>
<p>&#8220;Der Weihnachtsmann, der Weihnachtsmann&#8221; riefen die Stimmen im Haus ganz aufgeregt. Im Wohnzimmer angekommen, wurde er von der ganzen Familie begr&uuml;&szlig;t, ganz besonders aber von Henriette, die sich schon auf ganz viele Geschenke freute.</p>
<p>Der Weihnachtsmann fragte Henriette, ob sie denn artig auch artig war und mit Reue berichtete sie von all ihren S&uuml;nden, welche der Rotkittel mit dem Bericht des Verfassungsschutzes abglich.</p>
<p>Der Weihnachtsmann ist ja bekannterma&szlig;en kein Unmensch und jeder wei&szlig;, da&szlig; man ihn mit einem sch&ouml;nen Gedicht oder einem Liedchen zur Herausgabe der Geschenke bewegen kann. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, da&szlig; Henriette ein Gedicht aufsagte:</p>
<p>Der Weihnachtsmann, man glaubt es kaum,<br />
sprang fr&ouml;hlich um den Weihnachtsbaum,<br />
der glitzerte und hell erstrahlte,<br />
wenn man die Stromrechnung bezahlte.</p>
<p>Die Kinder kommen an in Scharen<br />
und alle, die sch&ouml;n artig waren,<br />
bekommen Spielzeug noch und n&ouml;cher.<br />
Socken kriegen h&ouml;chstens L&ouml;cher.</p>
<p>Und jeder bekommt eine S&uuml;&szlig;igkeit,<br />
was des Zahnarzts Herz erfreut,<br />
in Stockholm, Amsterdam, Paris,<br />
wenn er behandelt Karies.</p>
<p>Und alle Menschen sind voll Freude,<br />
die armen und die reichen Leute.<br />
Alle schauen fr&ouml;hlich drein,<br />
denn mit Schu&szlig; war der Gl&uuml;hwein.</p>
<p>Reich gedeckt wird dann der Tisch<br />
mit Salat, Bratwurst, Brot und Fisch. [Igitt! (Anmerkung des Autors)]<br />
Und irgendwann sind alle satt,<br />
dann freut sich, wer ein Schn&auml;pschen hat.</p>
<p>Etwas merkw&uuml;rdig war das Gedicht ja schon, aber der Weihnachtsmann hat schon so viel erlebt, da&szlig; es ihn nicht wirklich verwunderte. Er lobte Henriette und holte ein Geschenk nach dem anderen aus seinem Sack.</p>
<p>Freudig und voller Spannung begann das kleine M&auml;dchen das erste Geschenk zu &ouml;ffnen. Es l&ouml;ste die Schleife, entfernte das Papier, &ouml;ffnete den Karton und sah: Nichts. Das Geschenk war leer. Da war nat&uuml;rlich Verwirrung angesagt.</p>
<p>Sie griff sich das n&auml;chste Geschenk, &ouml;ffnete selbiges und fand den gleichen Inhalt. So ging es Geschenk f&uuml;r Geschenk. Leer! Leer! Alles leer!</p>
<p>Was war los? Hatte es der Weihnachtsmann etwa n&ouml;tig, seinen Gl&uuml;hweinkonsum mit Leergeschenken zu finanzieren. Offenbar nicht, denn der Rotkittel war selbst h&ouml;chsterstaunt &uuml;ber diese Gaben.</p>
<p>&#8220;Das kann doch nicht wahr sein! Wenn ich den Mistwichtel erwische, der das verbockt hat. Der kann sich vielleicht was anh&ouml;ren! Hundert Jahre Geschirrsp&uuml;ldienst bekommt der aufgebrummt!&#8221; Mit hochrotem Kopf rannte der Weihnachtsmann zur&uuml;ck zum Schlitten. &#8221; So schnell wie m&ouml;glich zur&uuml;ck zur Basis!&#8221; rief er Rudi zu. &#8220;Aber la&szlig; Dich<br />
nicht wieder blitzen!&#8221;</p>
<p>Kaum angekommen, lie&szlig; er alle Wichtel auf dem Hof antreten. &#8220;Habt ihr eine Ahnung, wie ich mich blamiert habe?&#8221; Der Weihnachtsmann war noch immer w&uuml;tend und stinksauer. &#8220;Welcher Ulkwichtel hat die Geschenke aus den Verpackungen genommen?&#8221;</p>
<p>Z&ouml;gerlich und mit gesenktem Haupt trat Verpackungswichtel Vincent vor. &#8220;Ich wollte auch mal Geschenke bekommen.&#8221; sagte er bockig. &#8220;Jahr f&uuml;r Jahr packe ich Geschenke ein und nie bekomme ich welche.&#8221; Fa&szlig;t h&auml;tte der Weihnachtsmann Vincent eine Ohrfeige verpa&szlig;t, aber Gewalt ist keine L&ouml;sung und hat daher in einem modernen M&auml;rchen nichts verloren.</p>
<p>&#8220;Wenn Du nicht sofort alle Geschenke einpackst&#8221;, drohte der Alte, &#8220;dann vergesse ich mich.&#8221; Vincent rannte sofort ins Lager und packte in Windeseile alle Geschenke ein. So konnten, wenn auch mit leichter Versp&auml;tung, doch noch alle Kinder beschenkt werden.</p>
<p>Wieder zuhause angekommen, sa&szlig; der Weihnachtsmann in seinem Sessel, nahm einen gro&szlig;en Schluck aus seiner Gl&uuml;hweintasse und rief seinem Notierwichtel Norbert zu: &#8220;Notier mal! N&auml;chstes Jahr gibt es auch f&uuml;r die Wichtel Geschenke.&#8221;</p>

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