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Luna 9

Dienstag, 03. Februar 2009

Luna 9 war eine sowjetische Mondsonde, welcher als erste eine weiche Landung auf dem Mond gelang. Das war am 3. Februar 1966, also vor 33 Jahren. Das ist Grund genug, einen Cocktail danach zu benennen.

Das gehört rein:

  • 1 cl Lime Juice
  • 1 cl Zitronensaft
  • 1 cl Grenadine
  • 2 cl Triple Sec
  • 2 cl Gin

Zu gleichen Teilen mit Ananas-, Pfirsisch- und Orangensaft auffüllen, mit zwei, drei Eiswürfeln kurz und kräftig shaken und das Ergebnis in ein Glas geben.

Weihnachtsmärchen 2007

Freitag, 02. Januar 2009

Kalt wars. Und dunkel. Und verdammt glatt. Man mußte aufpassen, daß man nicht ausrutscht. Es war besser, wenn man sich nur langsam und vorsichtig vorwärts bewegte. An ein zügiges Laufen oder gar Rennen war gar nicht zu denken. Nur die Schneeflocken waren so unvernünftig und konnten das Tanzen nicht sein lassen. Aber Schneeflocken jammern auch nicht, wenn sie auf dem Eis zum Liegen kommen. Das sind schon lustige Zeitgenossen.

Im Büro brannte noch Licht. Durch die Rauchwolken, die der Weihnachtsmann in die Luft pustete, konnte man erkennen, daß sich der Rauschebart, Rudi und einige Kernpostenwichtel zum strategischen Glühweintrinken versammelt hatten.

“Die Leute sind doch alle bekloppt.” schimpfte der Auftragserfassungswichtel August-Eugen. “Früher haben sie uns
einfach ihren Wunschzettel geschickt, wir haben die Geschenke eingepackt und verteilt. Naja, und reichlich Glühwein getrunken. Und heute? Heute kommen zwar auch Wunschzettel, aber dann kommen dazu von anderen Leute Kommentare, Dritte sagen, die Verpackung gestreift sein, …” “Ja”, unterbrach ihn da Packwichtel Paul
beipflichtend, “kaum hat man etwas eingepackt und möchte kurz am Glühwein nippen, da muß man das Geschenk schon wieder auspacken und wieder neu einpacken.

“Und warum das alles?” zeterte August-Eugen weiter. “Weil die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit behauptet, daß komme beim Kunden gut an. ZweiNull nennen sie den Unfug. Demnächst soll das Rentier auch noch mit blinkender Nase unterwegs sein. Pah!” Der Wichtel zeterte weiter und weiter und schien gar nicht damit aufhören zu wollen und nach und nach stiegen die anderen Wichtel mit ein.

Unbeachtet vom sich Luft machenden Wichtelmob beseitigte der Weihnachtsmann den Glühwein von seinem Schreibtisch, den er zusammenzuckenderweise verschüttete, als er vernahm, daß es mittlerweile eine Abteilung Öffentlichkeitsarbeit gab.

Er war auch schon letztens sehr verwirrt, weil die Abteilung Personalwesen, von der er vorher auch noch nichts gehört hatte, sich angeblich weigert, Lehrstellen für Fachwichtel zu schaffen, weil Praktikanten günstiger kämen. Das wollte der Rauschebart ja so ganz und gar nicht verstehen. Er ging immer davon aus, daß alle ehrenamtlich arbeiten.

Weihnachtsmann,” fragte Rudi verschüchtert, “muß meine Nase morgen wirklich blinken?” “Nein!” Der Weihnachtsmann schlug mit der Hand auf den Tisch. Plötzlich war alles still und schaute zum Rotkittel. “Alles bleibt beim alten. Wir sind ein Traditionsunternehmen.”

Rudi war erlichtert und trottete aus dem Büro in den Stall, wo schon die Glühweintränke auf ihn wartete. Vom Hof her
konnte man ein “Trink, Rudilein, trink, färb deine Nase rot ein!” vernehmen, später auch noch andere, eher seltsame
Gesänge. Noch später war nur noch ein Schnarchen zu hören.

Rein theoretisch waren da zwei Schnarcher, aber der Weihnachtsmann hatte im Sommer neue Fenster einbauen lassen, so daß die Schallwellen nur gegen die Scheibe klatschten und an dieser herunterrutschten.

Und es ward Abend, und es ward Morgen: Heiligabend. Und wie sollte es auch anders sein, es war ein herrlicher Tag. Eine Alternative wäre zum Beispiel ein Schneesturm gewesen. Nach einem kräftigen Frühstück – Glühwein mit Schuß – bestieg der Weihnachtsmann den bepackten Schlitten und die Fahrt ging los.

Die Fahrt verlief soweit ganz gut, lediglich das rote Heißgetränk war deutlich untertemperiert. “Rudi, kann es sein,
daß wir heute etwas schnell unterwegs sind?” “Wieso fragst Du, Weihnachtsmann?” “Naja, der Glühwein in meinem Becher ist gefroren und in diesem Zustand bekomme ich ihn einfach nicht da raus.” Das Rentier wurde langsamer und der Weihnachtsmann goß Schluck für Schluck aus der Thermoskanne nach, um sein geliebtes Getränk wieder auf Trinktemperatur zu bringen, was ihm dann auch gelang. Allerdings ließ dann, erfreut über den gelungenen Glühweinrettungsversuch, seine Sorgfalt und Aufmerksamkeit nach, die Geschwindigkeit des Gefährts nahm
hingegen wieder zu.

“Rudi!” schrie der Weihnachtsmann. “Ich habe schon wieder Glühweineis in meinem Becher! Warum sind wir denn heute so schnell unterwegs?” “Naja, Weihnachtsmann,” antwortete das Rentier, “die Strecke ist frei.” “Die Strecke ist frei? Das Rentier beliebt heut wohl zu scherzen? Die Strecke ist immer frei!” “Hmm, stimmt auffällig. Ich glaube, der Schlitten ist heute nicht so schwer. Wir müssen nicht so viele Geschenke verteilen.” “Weniger Geschenke? Das ist doch aber völlig gegen den Trend. Die Wunschzettel sind von Jahr zu Jahr länger geworden.” “Ja, aber jetzt ist der Aufschwung bei der Bevölkerung angekommen. Sie haben es einfach nicht mehr nötig, sich etwas schenken zu lassen.”

Einige Becher Glühweineis später kam der Schlitten in der Zivilisation an. Der Weihnachtsmann leckte den Löffel ab,
schnappte sich einen Sack und stapfte zum ersten Haus, er klingelte und ward eingelassen. Die kleine Carina wußte
auch ein kleines Gedicht aufzusagen:

Der Weihnachtsmann, wie jeder weiß,
hat einen roten Mantel an,
sein Rauschebart ist weiß und lang,
sein Glühwein in der Tasse heiß.

Der Rauschebart freute sich sehr über das Gedichtchen und lobte das Mädchen. “So, Carina, da wollen wir mal schauen, was ich so für Dich habe. Schau mal, ein Malbuch und Buntstifte!” Die kleine Carina wollte schon anfangen, mit den Buntstiften das Malbuch auszumalen, doch der Weihnachtsmann wühlte weiter in seinem Sack und holte wieder etwas heraus. “Schokolade!” rief die Kleine überglücklich und ließ Buntstifte und Malbuch fallen, um die Schokolade in Empfang zu nehmen. Der Rotkittel kramte weiter in seinem Sack, während die Schokolade geöffnet
wurde, und holte ein Plüschtier hervor. “Ein Teddy!” Auch die Schokolade wurde fallengelassen und dafür der Plüschbär fest umarmt.

Das Mädchen wartete gespannt, was der Weihnachtsmann als nächstes aus dem Sack holen würde. Irgendetwas mußte ja noch kommen, schließlich kramt er noch in seinem Sack rum. “Und zum Schluß”, sprach der Weihnachtsmann stolz, fast feierlich, “noch eine Tube Anti-Falten-Creme.” Anti-Falten-Creme? Für eine Fünfjährige? Ist diese Form der Altervorsorge nicht doch etwas übertrieben? Der Weihnachtsmann beschloß, mit dieser
Abteilung Personalwesen mal ein ernsthaftes Wort zu reden. Einem gelernten Packfachwichtel wäre so ein Fehler sicher nicht unterlaufen.

Jetzt galt es allerdings eine Situation zu retten. Das Mädchen umklammerte ihren Teddy und schaute verstört drein. Der Rest der Familie hatte leider keinen Teddy zur Hand, verstört dreinschauen konnten sie trotzdem recht gut. “Entschuldigung,” sprach der Weihnachtsmann, “da ist dem Packwichtel wohl ein kleiner Fehler unterlaufen.” Der Weihnachtsmann durchforstete seine Manteltasche und holte schließlich eine kleine Spieluhr hervor.

Er zog sie auf und die Figuren begannen zu einer Melodie zu tanzen. Sogar ein paar tanzende Schneeflocken waren dabei. Die ganze Familie war entzückt. Tanzende Schneeflocken! Sowas kannte man doch sonst nur noch aus Unwetterszenarien. Die kleine Carina nahm die Spieluhr vorsichtig entgegen und verlor sich in den tanzenden Figuren, nachdem sich der Rauschebart nochmals entschuldigt und dann verabschiedet hatte.

Der Weihnachtsmann setzte sich wieder in den Schlitten und die Fahrt ging weiter. “Ach, Rudi, die Zeiten sind merkwürdig. Ich glaube, ich bin zu alt für diesen Job.” seufzte der Rotkittel und nahm einen Schluck von seinem Glühwein. Aber wer sollte diesen Job übernehmen?

Weihnachtsmärchen 2008

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Der Weihnachtsmann nahm einen Schluck Glühwein aus seinem Becher, zog an seinem Pfeifchen und beobachtete das bunte Treiben auf dem Hof. Einige Wichtel waren damit beschäftigt, den Schlitten zu beladen, andere Wichtel polierten die Kugeln am Baum und die Wichtel, die Pause hatten, tranken Glühwein und machten mit einer Harke Muster in den Kunstschnee.

Das Wetterwesen hatte nach langen Überlegungen auf Kunstschnee umgestellt. Kunstschnee matscht nicht, sondern sieht immer gut aus. Es bildet sich auch kein Glatteis. Und wenn die Wintersaison vorbei ist, kann man ihn einfach wieder aufkehren und im nächsten Jahr wiederverwenden. Herkömmlichen Schnee kann man immer nur einmal verwenden. Aus umweltethischer Sicht ist sowas heutzutage nicht mehr vertretbar.

Rudi war auch froh über das künstliche Weiß, denn er fiel nicht mehr annähernd so oft hin, wenn er zur Glühweintränke torkelte. Und ohne reichlich Glühwein – kundige Weihnachtsfeierer wissen das – hat das Rentier einfach keine rote Nase.

Die Weihnachtsvorbereitungen selbst verliefen relativ ruhig. Die meisten Wunschzettel umfaßten nicht mehr als 160 Zeichen, waren kurz und knapp und schwer verständlich. Aber der Weihnachtsmann wäre nicht der Weihnachtsmann, wenn er damit ein Problem hätte. Wozu hat er schließlich seine Entzifferungswichtel?

Der Schlitten war beladen, die Liste der Begünstigten war auch ausgedruckt, nur Rudi wollte partout nicht von der Glühweintränke weg. Mit seinem Geweih schubste er alle weg, die sich ihm nähern wollte. Er hatte einfach keine Lust, schon wieder von Haus zu Haus zu fliegen. Er wollte lieber auf dem Hof bleiben, den Weihnachstbaum bewundern, naja, und Glühwein trinken.

Eine Gruppe Wichtel faßte sich ein Herz und schleifte Rudi vor den Schlitten. Das war gar nicht so einfach. Das Rentier
fluchte und schimpfte und er hätte sich sicher auch festgekrallt, wenn das mit Hufen möglich gewesen wäre. Er beruhigte sich dann aber und ließ sich auf den Kompromiß “große Thermoskanne” ein.

So begann die Reise. “Hast Du eine Diät gemacht?” fragte Rudi den Weihnachtsmann. “Nein. Wie kommst Du denn drauf?” fragte der Rauschebart verwundert zurück. “Naja, irgendwie läßt sich der Schlitten dieses Jahr so leicht ziehen.” Der Alte schüttelte den Kopf und nahm einen kräftigen Schluck aus der Thermoskanne.

Nach wenigen Minuten Flugzeit erreichte das Gespann die Zivilisation. “Hohoho!” verkündete der Rauschebart seine Ankunft. Der Rotkittel schaute kurz auf seine Liste, griff sich seinen Sack und stapfte zum Haus. Er klopfte an und ihm ward aufgetan.

“Der Weihnachtsmann, der Weihnachtsmann” riefen die Stimmen im Haus ganz aufgeregt. Im Wohnzimmer angekommen, wurde er von der ganzen Familie begrüßt, ganz besonders aber von Henriette, die sich schon auf ganz viele Geschenke freute.

Der Weihnachtsmann fragte Henriette, ob sie denn artig auch artig war und mit Reue berichtete sie von all ihren Sünden, welche der Rotkittel mit dem Bericht des Verfassungsschutzes abglich.

Der Weihnachtsmann ist ja bekanntermaßen kein Unmensch und jeder weiß, daß man ihn mit einem schönen Gedicht oder einem Liedchen zur Herausgabe der Geschenke bewegen kann. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, daß Henriette ein Gedicht aufsagte:

Der Weihnachtsmann, man glaubt es kaum,
sprang fröhlich um den Weihnachtsbaum,
der glitzerte und hell erstrahlte,
wenn man die Stromrechnung bezahlte.

Die Kinder kommen an in Scharen
und alle, die schön artig waren,
bekommen Spielzeug noch und nöcher.
Socken kriegen höchstens Löcher.

Und jeder bekommt eine Süßigkeit,
was des Zahnarzts Herz erfreut,
in Stockholm, Amsterdam, Paris,
wenn er behandelt Karies.

Und alle Menschen sind voll Freude,
die armen und die reichen Leute.
Alle schauen fröhlich drein,
denn mit Schuß war der Glühwein.

Reich gedeckt wird dann der Tisch
mit Salat, Bratwurst, Brot und Fisch. [Igitt! (Anmerkung des Autors)]
Und irgendwann sind alle satt,
dann freut sich, wer ein Schnäpschen hat.

Etwas merkwürdig war das Gedicht ja schon, aber der Weihnachtsmann hat schon so viel erlebt, daß es ihn nicht wirklich verwunderte. Er lobte Henriette und holte ein Geschenk nach dem anderen aus seinem Sack.

Freudig und voller Spannung begann das kleine Mädchen das erste Geschenk zu öffnen. Es löste die Schleife, entfernte das Papier, öffnete den Karton und sah: Nichts. Das Geschenk war leer. Da war natürlich Verwirrung angesagt.

Sie griff sich das nächste Geschenk, öffnete selbiges und fand den gleichen Inhalt. So ging es Geschenk für Geschenk. Leer! Leer! Alles leer!

Was war los? Hatte es der Weihnachtsmann etwa nötig, seinen Glühweinkonsum mit Leergeschenken zu finanzieren. Offenbar nicht, denn der Rotkittel war selbst höchsterstaunt über diese Gaben.

“Das kann doch nicht wahr sein! Wenn ich den Mistwichtel erwische, der das verbockt hat. Der kann sich vielleicht was anhören! Hundert Jahre Geschirrspüldienst bekommt der aufgebrummt!” Mit hochrotem Kopf rannte der Weihnachtsmann zurück zum Schlitten. ” So schnell wie möglich zurück zur Basis!” rief er Rudi zu. “Aber laß Dich
nicht wieder blitzen!”

Kaum angekommen, ließ er alle Wichtel auf dem Hof antreten. “Habt ihr eine Ahnung, wie ich mich blamiert habe?” Der Weihnachtsmann war noch immer wütend und stinksauer. “Welcher Ulkwichtel hat die Geschenke aus den Verpackungen genommen?”

Zögerlich und mit gesenktem Haupt trat Verpackungswichtel Vincent vor. “Ich wollte auch mal Geschenke bekommen.” sagte er bockig. “Jahr für Jahr packe ich Geschenke ein und nie bekomme ich welche.” Faßt hätte der Weihnachtsmann Vincent eine Ohrfeige verpaßt, aber Gewalt ist keine Lösung und hat daher in einem modernen Märchen nichts verloren.

“Wenn Du nicht sofort alle Geschenke einpackst”, drohte der Alte, “dann vergesse ich mich.” Vincent rannte sofort ins Lager und packte in Windeseile alle Geschenke ein. So konnten, wenn auch mit leichter Verspätung, doch noch alle Kinder beschenkt werden.

Wieder zuhause angekommen, saß der Weihnachtsmann in seinem Sessel, nahm einen großen Schluck aus seiner Glühweintasse und rief seinem Notierwichtel Norbert zu: “Notier mal! Nächstes Jahr gibt es auch für die Wichtel Geschenke.”

Einkaufszettel

Samstag, 12. Juli 2008

Hin und wieder muß einmal eingekauft werden und dazu wird ein Einkaufszettel erstellt. Der aktuelle Einkaufszettel liegt nun vor.

  • Kaffee
  • Zucker
  • Milch
  • Kuchen
  • Staubsauger
  • Bundeskanzler
  • CDU-Vorsitzender
  • CSU-Vorsitzender
  • Yeti-Fallen
  • Standleitung
  • Hefeweizen
  • Eigenes, globales Mobilfunknetz
  • Spendenquittung fuer Schmiergelder an Peter Hintze
  • Tarnkappe
  • Jever – Bier, Kippen und Toblerone
  • wrtl prmpft
  • Käsebrötchen
  • ein Netz Quark
  • Flasche Bratkartoffeln
  • ein bißchen Liebe…
  • Cola
  • Windows 2000
  • Erdnüsse
  • ein Stückchen Hirn
  • Kondome
  • ein singendes Flugzeug das im Wald besser hupen kann als auf dem Klo
  • eine blaue Schachtel die jeden Tag 0190 Nummern anruft um sein Vermögen zu erhöhen
  • ein theologisches Frühstücksei, dass sich selber nicht auf dem Boden fliegen kann
  • ein Schokoladen Weihnachtsmann
  • Microsoft FrontPage 98
  • ein Playboy Exemplar
  • SuSE Linux 5.4
  • Hacker’s Best Friend IV
  • ne Boing 747 und ein besoffener Pilot
  • ein original Iomega JOJO
  • den Mond und den Mars
  • Windows 3.X
  • Bill Gates
  • Hundefleisch
  • Pferdefleisch
  • 21 ” Monitor
  • alle Akte X Videos
  • ein Farb-Fax
  • Geld
  • Einkaufszettel
  • Einen Wolperdinga
  • Weißwürste
  • 2 Pfund Haumiblau
  • 7 Kilo Brodoniwurschd
  • 5 kg Anabolika
  • Schalke 04 Wecker
  • ein Anti-Schalke Roboter
  • AMD K-7 (zum kaputt machen ;-) )
  • Intel Pentium II Xeon 450 Mhz mit 1MB L2-Cache
  • der ist natürlich zum arbeiten …. :-)
  • 2 Tueten Zwergensempf
  • Einen Zeppelinrepronsator
  • HTML-Editor
  • 1 Mariah Carey – CD
  • den süßen typ aus der straßenbahn
  • Mini-Disc Recorder
  • an Kraxler
  • 1 Tube Kaffee
  • ein Pfund Nackent
  • Rouladen für Körnchen
  • An elephant from Saxenhausen
  • Die klügere Zahnbürste
  • ein der Erdanziehungskraft widerstrebender parziell unsichtbarer
  • und teilweise luftdurchlässiger, atmungsaktiver  Anzug
  • Ü-ei
  • Turbo-Inline-Skates
  • Turbo-Inline-Skates
  • einen Elefanten
  • Eimer Pressluft
  • zwei Kisten Wind
  • Zitronen
  • Bananen
  • leere Bananenkisten
  • eine rübe
  • 128 Megab.
  • Einen Firmling
  • Rechtwinkliges Augenmaß
  • Die Wahrheit[tm]
  • an Kes in de Flasch’n
  • 1 Nagel (zum Beruf dranhängen)
  • Pressluft-Hammer
  • liquido-cd
  • etwas Zwergengrumpel
  • Born-Senf
  • NBC Giga T-Shirt
  • Eine Portion Sinn des Lebens
  • Sülze
  • Tomatensaft
  • blauen Nagellack
  • 1 Sputnik
  • Samenbank
  • Reisesamenbank
  • Giga abschaffen
  • Zündfunken
  • Getriebesand
  • Lochfraß
  • 1 Bong
  • Robert Lembke Memoiren
  • Riesengummidildo
  • einen 630,– DM Job
  • so ein Telefon ohne Schnurr!
  • Wc-Ente
  • Leonardo DiCaprio
  • Plastik Scheiße
  • Niveau
  • einen Wüstenfuchsbeuteldachs
  • guten Humor
  • Dieter Bürgy
  • Viel Papier für einen Einkaufszettel, denn die
  • digitale Liste lässt sich nur schlecht in den Laden mitnehmen
  • Fehlt etwas? Dann aber sofort noch auf den Einkaufszettel draufschreiben!
  • Eine Abfrage kaufen, die überprüft ob ein Item schon in der Liste steht
  • ein kleines Tütchen
  • blauer Nagellack
  • 1 Kasten Mahr`s ( fehlt immer )
  • Spawn 1
  • 2 Mondraketen mit Treibstoff
  • Göller
  • Kippen
  • Anti AOL Spray
  • Henkel ohne Tasse
  • Spalding- Basketball
  • Kackwurst
  • LA LA LA- CD
  • Stift und Zettel (falls unterwegs noch was fehlt)
  • eine Mail an Gerbilmobile@excite.com schreiben
  • U.S. abschaffen
  • (name)
  • eine Tasche Cappocino
  • Schröder
  • OB in der Regel Voll
  • salzstängelche
  • Flasche PommFritt
  • Katzensaft
  • Gewichte für die Wasserwaage
  • Simpsons den ganzen tag lang
  • noch meerschweinchen
  • Tragbares Atombömbchen,das unsere Politikersäcke wegpfurzt !!!!!
  • Elefanten
  • Laptop für den Supermarkt
  • Veronika von Giga
  • MIRIAM VON GIGA
  • Killer für meinen Chef (Hallo E.R. aus H.)
  • KERSTIN VON GIGA
  • Sich selber
  • Eine Ohrfeige
  • Geld, den wie soll man das hier alles zahlen.
  • ferrari
  • meine freundin
  • Hallo Rene Reineche aufsage ab spieler
  • Kotztüte XXL
  • joergflinterhoff@01019freenet.de
  • Haarwaschmittel für die Augenbrauen von Theo Waigel
  • Die Silikonkissen von Pamela Anderson
  • Das Abführmittel von Joschka Fischer
  • Eine anale Arschbirne mit ohne Lichtaufsatz
  • Einkaufszettelblock
  • Fluxkompensator
  • Tiramisu
  • Gaxferät zum Schaxe ficken
  • meine puppe von: www.realdolls.com
  • Dicke Titten für Lena A.
  • Eine Runde Currywurst mit kondom
  • Lambogini Yacht
  • Die Champions League Trophäe für Manchester United
  • Computer den die Frau bedienen kann !!!
  • Rindfleisch im Kebab
  • Achimbernd
  • K6 – IIII 3500 MHz
  • Kirschen mit Sahne und Currysauße *würg*
  • Zauberpulver(Waffen in Schoko verzaubern)
  • die Zigarette für danach
  • 12 geklonte Kühe vom
  • Mars
  • Eine Aldi Tüte
  • 2 Paar Glasaugen
  • Marsmännchen
  • Mittel gegen Macho typen
  • lila sofa
  • Seiten 7,118 und 312 aus dem Telefonbuch
  • durchsichtige Knete
  • Sack Schlagsahne
  • Pornofilme
  • Pizza
  • 10 undotasten
  • Lümmeltüten
  • eintrittskarte zum club der untoten alkoholiker
  • Bert Bock
  • genmanipulierten Prozesser
  • ein GPS für Frauen
  • 1 Flasche Tequila
  • Eine Tüte Sauerkraut mit Erdbeeren
  • eine Freundin für mich
  • Mich
  • Sternenzerstörer
  • Unsichtbare Freunde
  • Kleine, rosa, quiekende und grunzende Schweinchen,
  • der Ringelschwänzchen zweieinhalbmal in Spiralform
  • gewunden ist und dessen Spitze in einem Winkel
  • von 75° gen Himmel schaut
  • Um Himmels Willen KEINEN MACINTOSH!!!
  • Einen bunten Hammer, um iMacs zu zertrümmern
  • Eine Flasche Bier
  • Eine Flasche Bier
  • Eine Flasche Bier
  • Eine Flasche Bier
  • Und noch eine fünfte Flasche Bier
  • Eine Flasche Weißwein
  • Eine Flasche Tequila
  • Ein Glas, um alle vorher genannten Spirituosen zu konsumieren
  • Einen Kübel mit der Aufschrift “Für Mageninhalt”
  • Eine Flaschen Hohenfelder Pils
  • Pferdefallen
  • Teletropflafon
  • ein Stück Holland
  • Ein Krümelmonster und eine Tonne Kekse
  • Ein gebrauchter Sarg (mit Grünem Punkt)
  • Ein untoter Goldhamster
  • Agyrea Nervosa
  • Ganzkörperkondome
  • 1 Warbspoofer Garbelschlunke (zum Ablupfen des Gewendeschlimps)
  • 5 Totengräber
  • 18 Kondome
  • 5 Arschlöcher
  • 1 aller-liebste Maus
  • Intim-Spray mit Asbach-Geschmack
  • Nasenhaar-Rasierer
  • Feuchtraumkabel für den Vibrator
  • 1 Spargeltarzan
  • 6 Hühnerarschgewinde
  • Sicherheitsgurt für Kneipenstühle
  • 1 Glas Martini mit Olive (weiß,süß,und geschüttelt,nicht gerührt)
  • Bratzwurtz
  • ein Mann,der immer da ist,wenn ich
  • gerade Lust habe,und sonst die Fresse hält
  • Semmelnknödeln
  • eine Frau, die die Fresse hält, wenn sie gerade Lust hat
  • 1 BH mit Ärmeln
  • Strumpfhosen mit Bügelfalten und Gesäßtaschen
  • neue Spieler für den 1.FC Köln
  • R2D2
  • 1 Zuckerschnute
  • 3 Spinatwachteln
  • Giovanni Trappatoni
  • Eine Matrix
  • 5 Hoschis
  • 1 Hubble Telescope
  • 87 Alien Embryos
  • Ho-be-one-kenobie
  • Klopapier
  • Für Helmut Zerlett ‘ne neue Orgel
  • 1 Schmalzbürste
  • 2 Sockenklimaanlagen
  • 1 Achsel, Nasen, Mund, Hair Spray in einem
  • 2 Tickets nach Makatea
  • 4 Teletubbies
  • 4 Galgen für 4 Teletubbies…. PS: Tinkywinky is’ schwul!!!
  • eine links- und eine rechtsdrehende Joghurtkultur
  • 1 bayerische Illuminati
  • Jürgen Trettin
  • 1 Brusthaartoupet
  • Ich liebe dir wie Apfelmuss Spruch
  • 3 Purzelbäume
  • 5 Desoxyribonukleinsäurenstränge in Aspik
  • Tickerspiel…… Tick! Du bist jetzt ‘n Pommmmmmmmm Fritt!
  • Trapper Toni
  • Reiner Hartnecken und Patty Schnyder
  • Martina Hingis
  • Michael Schumacher
  • Banisteriopsis Caapi mit Peganum Harmala
  • Domii
  • Domanik Traxlon
  • eine Flasche Hirn
  • 1 Büroklammer + Handbuch für Büroklammern
  • Hanfsamen und Dünger
  • eine Tüte Rücklichtrot
  • eine Statue von der Osterinsel
  • eine gute Idee
  • 1 Kiste Bacardi
  • Firebird
  • ein süßes Mädel
  • Stephan Raab`s Gitarre
  • EINEN GEILEN MANN MIT WASCHBRETTBAUCH UND
  • EINEM HUEBSCHEN A*SCH UND MIT HIRN
  • 1 Pangalaktischen Donnergurgler
  • 1 Kiste 18er Rundstutzen
  • 1 Tüte Nerven
  • eine Packung Sinnvolles
  • Ein Force-Feedback-Lenkrad
  • Seven of Nine zum kuscheln
  • Gelbe Socken mit grünen Streifen, und Bienen ,die gerade einen rotten mit braunen Streifen, Pullover stricken…..Danke
  • Hirrrrrrn
  • NBA 1:1 Live Übertragung im WWW
  • Elsa Erazor 3 mit Tv out
  • Pistons lead by 9
  • From Dusk till Dawn Video
  • Ranma 1/2 Manga
  • einen Bong
  • Super Mario 64
  • Ostzonensuppenwürfel
  • ein romulanischer Tarnkappenpostbomber
  • eine schicke Bundeslade
  • einen formschönen Mr. Snood
  • 1 riesige Mc Donald’s Filiale (1000 m²)
  • alle DSA- Kästen
  • lateinisches Viagra: “STATOREMFACTOR” (auf Deutsch: “Ständermacher”)
  • von Sascha d.
  • ein Andreas Lacher
  • ein riesen Sack Grass
  • ein großer Kanten
  • 376 Kilo Grass, einen Bong so groß wie das Gasometer in Oberhausen
  • und ein riiiiiesiges Feuerzeug!
  • ein ufo mit 17 lampen und 5 türen 1 fenster 5 frauen im bikin die putzen
  • Atompilze
  • mindestens 1 ZiVi-Zahnbehandlungsschein
  • Verona Feldbusch
  • Regenschirm, da es gerade draußen gewittert
  • ne Kanada Karte
  • Microwix 9 / 64 Terrabyte Hauptspeicher und 500 Ghz Taktfrequenz
  • Eine “ANYKEY” TASTE
  • ein runder Ziegelstein um einen Ball zu mauern
  • Creme 21
  • Haselnussbaum
  • Titten
  • ein mazedonischen Waldapotheker
  • 40 Hamster mit ihren selbstgestrickten 40 Hamster-Rüschen-Pullovern
  • ein Katzenauge
  • Bienenleber auf Toast
  • 2 Flaschen Tomaten-Euro (früher Tomaten-Mark)
  • Vorschriftensammlung der Bundesfinanzverwaltung
  • mich habt ihr vergessen !
  • Magnetrührer
  • 1 Flache Pommes
  • Den Herrn, der Hirn vom Himmel immer daneben wirft *eg*
  • handy mit wählscheibe
  • ameisekkniescheibensalat
  • Legt euer Geld in Alkohol an! Wo sonst kriegt ihr 40 % !!!
  • Pantopon
  • Gegenpolteilchen
  • Schon das Pflaster gegen Hühneraugen?
  • Ribbschen mit Kraut
  • Elektrische Unterhose
  • Belgisch-Cola(Supergünstig)
  • Britisch Rind
  • Belgisches Hühnchen
  • getragene Frauenunterwäsche
  • 500 g runde Würfel
  • handy
  • oachkatzelschwoaf
  • Männerzeitschriften wie ‘selbst ist das Männchen’
  • Ain Gümmelgäse
  • 20 gr Teletubbyschinken
  • fe lerfreie Versuchasanordnung
  • grober Unfug
  • Gedankenwiederfinder
  • Reiner Schlamp – Figurenspiel forever!
  • einen fetten Didim-Döner auf dem Rückweg
  • eine Tube Copypaste
  • selbstlesendes Buch
  • Grießklößchen
  • Ersatzkopf für den Tag danach
  • Exkommunikationszubehür
  • Einen Yogolehrer
  • Schmalz
  • Krümel aus der Spalte (das ist meißt Kacke: und zwar alte!)
  • moorhuhn
  • hansakeks und ata
  • ritasüssmuth-tuete
  • Rennpappe
  • Flitzkackenbeschleuniger
  • Hörkassette “Das Schweigen”
  • Maulwurfkuchen
  • einen Keiler, vakuumverpackt,
  • und geruchsintensiv wie immer
  • zum poppen
  • und kuscheln
  • und einfach liebhaben
  • so!!!
  • hopperuh
  • 100g Takt zum fröhlichen Singen
  • geile tussi zum poppen
  • Gummigebläse mit Ansaugstutzen
  • Geld,Geld,Geld
  • 1 Tippstudent
  • 2 liter lauwarmes Wurstwasser mit Strohhalm
  • 1 Stück Holz
  • 2600000000 L Bier
  • Strapse für arme Nutten
  • etwas Ruhm für den Ersteller dieser Homepage
  • Eine Postkarte für BillyBoy
  • Winterkirschen im Glas
  • Liebe, Lust und Leidenschaft
  • Dutzend Eier
  • 50 kg skunk#1
  • eine computertastatur
  • Toilettenpapier mit Schalke symbol
  • veraergerter Teig
  • Kugelschreiberling
  • Kugelschreiberling
  • veraergerter Teig
  • Sinn und Verstand
  • Etwas gutes zu rauchen für Peregrin
  • Ein zällichen Schiebä (Dä is do no jut)
  • HowTo fuer alle Problemfaelle
  • einen Pustekuchen
  • Kastn Bier
  • Heinz Schenk und\’n Bämbel Aeppelwoi!
  • Vorderbremmse fürs Indianerzelt
  • 6 Richtige + Zusatzzahl
  • Ne fette Teflonbratpfanne
  • stinkende oma
  • ein Peligaulkaninhörnchen
  • Eine Flasche ibidumm
  • Eine Randsteinbiegemaschine
  • Kurvenschnur für 12 m Radius
  • Presslufthammer für Marmorkuchen
  • Eine goldene Ehrennadel in gold
  • Holz, um für den Papst einen Sarg zu bauen (hoffentlich braucht er diesen dann irgentwann oder besser bald)
  • Ein Wolpertingersteak
  • ?
  • Ein 923.000 Teile Puzzle oder eine Tüte zerbröselter Chips
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  • … und die lange stumme Frau die immer die Buchstaben umdreht
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  • die eierlegende Wollmilchsau
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  • 1 paar Radieschen
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  • gez. herr virus (theodor storm schule)
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  • Saumagen
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  • Frodo Bügling
  • Sascha Andre Schulz
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  • einen Muff
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  • kettenhemd aus mitri
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  • Superkalifragilisticespialigetisch
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  • Eine Tussi für jeden
  • Alle Kinder schrein im Hof, Steffen ist doof
  • Ne Leiche zum spielen für die Kinder
  • Alle Kinder schrein im Hof, Steffen ist doof
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  • Ein toter schalker
  • ein NOT Kondom falls das erste reißt !!! =)
  • weiß ich nicht
  • eine gute europäische Verfassung (zur Zeit noch nicht erhältlich)
  • ein entschärfter Granatapfel
  • Bushdollar für die Reisekasse
  • eine Ersatzluftblase für die Wasserwaage
  • Feilenfett
  • ziervogel, höft, rowedder, olbricht, schubert sind die besten
  • bvb forever
  • ihr hurnsöhne
  • penisgurtel
  • Eine Sandrose. Falls nicht erhältlich: Eine Wüstenrose.
  • eine preiswerte Penisverlängerung um meine Freundin zu überraschen
  • und ‘nen Atombusen
  • eine Jahrespackung von den Blauen Tabletten
  • eine Packung Kaugummies die auch im Dunkeln kleben
  • Selbstschnürende Schnürbänder 90cm, Braun
  • Ein goldener Deo-Roller
  • 1/2 Tonne Mett (will mir ein Schwein bauen)
  • Eine W
  • und ein \”e\”
  • eine Gürtelrose

Schön wars

Donnerstag, 10. Juli 2008

20. 5. 04 9:04

Der Zug aus Halle trifft ein, Martin steigt aus. Er möchte mit zum ART kommen, hat aber noch keine Fahrkarte.

20. 5. 04 9:20

Die Abfahrt des ICE 1652 wird angekündigt. Ich springe in den Zug, obwohl ich meinen Wagen noch gar nicht erreicht habe. Die Bahn will mich ärgern und hat meinen Wagen ganz hinten, also am Zuganfang, abgestellt.

Den Martin hat die Bahn auch verärgert, sie wollte ihm keinen Rabatt gönnen, er muß in Leipzig zurückbleiben bzw. nach Halle zurückfahren. Er hat mir eine Flasche Nocheinwein für Gudrun mitgegeben.

20. 5. 04 9:56

Der Zug fährt gerade durch Bad Kösen, mittlerweile hat auch schon der zweite sein Büro aufgebaut, die Laptops lärmen, eine Kaffeemaschine scheint keiner installiert zu haben. Das ist sehr schade, ich hätte jetzt gern einen Kaffee. Auch die Frau hinter mir beklagt, daß sie noch müde ist.

20. 5. 04 10:07

Das Kind hinter mir kann lesen, ich weiß jetzt auch, daß der Zug in Kürze Weimar erreicht, ohne auf die Anzeige geschaut oder den Zugchef vernommen zu haben. Ich freue mich auf den Zeitpunkt, an dem hinter mir Ruhe einkehrt.

20. 5. 04 10:20

Sieben Planminuten vor Erfurt steht ein Mann mit einer Kamera auf dem Weg neben den Gleisen und schaut sich den vorbeifahrenden Zug an. Ich frage mich, was ich verpasse, weil der Zug einfach mit mir weiterfährt. Zwei oder drei Plätze hinter mir hat ein Herr mit Schnarchen begonnen.

20. 5. 04 10:49

Der Zug hält heute zusätzlich in Gotha. Mutter und Kind hinter mir beschließen, zur Abwechslung mal gelb und grün zu sein. Der Herr zwei oder drei Reihen hinter mir ist heute besonders fleißig. Trotz Feiertag ist er noch immer mit Sägen beschäftigt.

Auch mir steckt die viel zu kurze Nacht in den Knochen. Ich habe leider keinen Kaffee und den Entschluß gefaßt, mir ein Bier zu öffnen. Es ist Himmelfahrt, ich bin ein Mann, obendrein ein langhaariger Rocker, ich fühle mich dazu verpflichtet.

Das Mobiltelefon hinter mir kann nicht nur piepsen, sondern auch singen.

20. 5. 04 11:01

Der Zug fährt in Eisenach ein, vorbei an vielen zerfallenen Häusern. Ich möchte verweilen und fotografieren, muß mich aber mit einem Schluck aus der Flasche begnügen.

Die Frau hinter mir berichtet ihrer Tochter, daß der Zug bereits fünf Minuten Verspätung hat. Ich denke, Terroristen dafür verantwortlich zu machen.

20. 5. 04 11:12

Soeben läuft ein Tablett mit Kaffee an mir vorbei. Aber ich habe mein Bier und keine Lust, EUR 2,60 für einen Becher gefüllt mit schwarzem Gift zu zahlen.

20. 5. 04 11:20

89 km/h
106 km/h

20. 5. 04 11:21

120 km/h
135 km/h
150 km/h

20. 5. 04 11:28

Ich antworte auf eine SMS von Dieter Brügmann, kann sie aber mangels Netz nicht versenden.

20. 5. 04 11:48

Ein Mobiltelefon stört mit seinem aggressiven Gepiepse meine Ruhe, ein anderes beginnt mit Singen. Der Zug hat mittlerweile sechs Minuten Verspätung.

Es ist noch eine knappe Stunde bis Frankfurt. Ich werde noch ein Bier trinken, denn mit dem zweiten sieht man besser bzw. kann man auf einem Bein nicht stehen, was ich auch überhaupt nicht vorhabe, denn ich sitze sehr bequem.

20. 5. 04 11:56

Das Kind hinter mir beginnt zu summen bzw. zu singen. So ein Summsang halt. Die Melodie ist langweilig und nervt.

20. 5. 04 12:01

Drei Reihen vor mir schlägt eine Göre mit ihrer Barbiepuppe ungestraft auf Mitreisende ein. “Kunst. Bumm. Bumm. Bumm. Bumm.”

20. 5. 04 12:04

Hinter mir erklärt die Tochter, daß sie, im Gegensatz zu ihrer Mutter, keine Wimperntusche braucht. Anschließend imitiert sie den Zugchef und informiert, daß wir in Kürze Schüttingen erreichen. Ich befürchte, daß wir bereits durchgefahren sind.

20. 5. 04 12:10

Das kleine Mädchen drei Reihen vor mir macht seine Drohung wahr und beginnt, eine Geschichte zu erzählen. Glücklicherweise hat sie bereits nach dem zweiten Satz kein Durchhaltevermögen mehr, oder es war nur eine Kurzgeschichte, aber viel zu viel Energie. Ihre Barbiepuppe muß sich übergeben.

20. 5. 04 12:50

Ich habe in den ICE 875 gezugwechselt. Mein Platz ist besetzt. Ich sage, daß ich gern den Fensterplatz hätte, er wird mir auch sofort zugestanden. Ich mag die Deutschen für ihre Ordentlichkeit, ihre leichte Handhabbarkeit.

20. 5. 04 13:00

Ich mag das Mobiltelefonwörterbuch. Aus “Wir seien vor in Mannheim.” hat der Leser “Wir sehen uns in Mannheim.” zu erraten.

Ich schreibe nicht mehr mit und versuche daher, zu rekonstruieren.

Mein Zug trifft pünktlich in Mannheim ein, es muß also 13:28 sein. Ich verlasse den Zug, sehe mich auf dem Bahnsteig um, aber nur unbekannte Gesichter. Langsam schreitend verlasse ich den Bahnsteig, die Unterführung, den Bahnhof. Bisher habe ich noch keinen gefunden, der mich und Didi abholt, beschließe also, zu dem Gleis zu pilgern, auf dem Didis Zug eintreffen wird.

Ich verstehe den Ankunftsplan nicht gänzlich, aber ich finde heraus, daß ich zu dem Bahnsteig zurück darf, welchen ich gerade verließ.

Ich treffe Gudrun, wir stellen fest, daß wir uns nicht gesehen haben. Ich mag solche Wortwechsel. Die Tatsache, daß man sich nicht gesehen hat, ist ja bereits bekannt, diese Information braucht also eigentlich nicht ausgetauscht werden, aber es ist doch immer sehr angenehm, befriedigend zu wissen, daß das Kurzzeitgedächtnis funktioniert.

Ein paar Worte später fährt der ICE samt Didi ein, ohne ihn weiter. Wir verlassen den Mannheimer Hauptbahnhof, Didi stellt fest, daß er in der Provinz angekommen ist. Ein alter Japaner bringt uns zu Gudruns Wohnung, wo wir Didis Gepäck und das Bierfaß abstellen.

Vom Schwetzinger Bahnhof aus schreiten wir gen Schloß, doch nicht direkt, wir lassen und in einem Freisitz nieder. Stefan ist da, Michael ist da, Boernout ist da, Robert ist da, Christian ist da, Didi und Karl jetzt auch, Gudrun wieder und Sabine schon wieder weg.

Es wird sich bei Erfrischungsgetränken gestärkt, anschließend spazieren wir durch den Schloßgarten. Dort gibt es Palmen in großen Blumenkästen, einen seltsamen langen Gang mit eingemalten Loch am anderen Ende und verwirrt dreinschauende Löwen. Didi überquert rückwärts eine Brücke in der Hoffnung, nicht zu stolpern. Er überlebt. Wir gehen weiter die Sonne brennt, die Pflanzen reflektieren angenehm grün. Wir sehen eine als Ruine geplante Ruine und eine Moschee.

Ich werde zu meinem Quartier gebracht, ich wohne über einem blauen Loch, Die Pension Münch heißt jetzt Seytz, auf meinen Namen ist tatsächlich ein Einzelzimmer reserviert, es hat zwei Betten, zwei Sessel und was sonst noch so in einem Zimmer rumsteht. An Tisch und Schrank hängen Schilder mit dem Preis.

Ich stelle mein Gepäck ab, wir fahren zu Micheal. Dort gibt es Chili, kühles Bier, Kirschwasser, wir erarbeiten einen Vorschlag und lassen uns später von Hans Liberg unterhalten. Robert bemerkt regelmäßig, daß Micheals Waage kaputt ist.

Noch später, längst nach Einbruch der Dunkelheit löst sich die Gesellschaft auf und verteilt sich auf ihre Unterkünfte. Ich greife mir ein Breznak und wandere noch eine Stunde durch das nächtliche Schwetzingen.

Der Wecker klingelt – wie jeden Tag – zu früh. Aber was tut man nicht alles für die Wahrheitsfindung? Während ich mich rasiere, klopft es an die Tür. Mehrfach. Nun, ich denke, man möchte wissen, wer denn da residiert, gestern wurde mir nur einfach so der Schlüssel in die Hand gedrückt. Man teilt mir mit, daß es nur bis 9 Uhr Frühstück gibt, mir bleiben also nur noch vierzig Minuten. Nach zwei Tassen Kaffee sieht die Welt ganz anders aus, aber trotzdem bin ich überzeugt, zu zeitig aufgestanden zu sein.

Michael, Robert, Stefan und Gerd holen mich und bringen mich weg. Wir fahren zu Gudrun, die Tafel ist bereits gedeckt, wir nehmen gemeinsam Frühstück ein.

Die Sonne scheint, ich teile mit, daß ich erst später das Wetter zum Ausdruck meines Protestes einsetzen werde. Die ART-Teilnehmer sind gesättigt, die ersten Tagesordnungspunkte werden abgearbeitet.

Etwas später setzen wir unsere Arbeit in Heidelberg fort. Wir sehen uns das Schloß an. Es ist sehr schön verfallen, es gibt ein kleines, ein großes Faß, eine beeindruckende Aussicht und verwirrt dreinschauende Löwen.

Wir fahren in die Stadt, auf einem Freisitz erholen und erfrischen wir uns bei kalten und warmen Getränken.

Michael, Didi, Gerd und ich steigen zum Philosophenweg auf. Ich bin ein wenig enttäuscht, daß der Weg so kurz ist. Gerd schwitzt. Wir genießen die Aussicht und gehen anschließend in die Stadt zurück. Dort stoßen wir auf den Rest der Gruppe und Bären. Stefan nimmt einige mit.

Wir fahren weiter, ein Erdloch zu besichtigen. Es gibt keine Führung und wenn man von oben hineinschaut, sieht man im wesentlichen nichts, aber einen echten Wahrheitsfinder stört das nicht wirklich.

Auf der Fahrt zu minimal schlafe ich immer wieder ein, angekommen, beginnt die Jagd auf Grillgut und andere Lebens- und Genußmittel. Es gibt keine Knusperflocken. Es gibt auch keinen Senf aus Bautzen.

Es geht weiter zu Gudrun, zum Abendessen, zum Grillen. Bei Michael laden wir Bier ins Auto, ich hole Knusperflocken aus der Pension, das dauert etwa eine Minute und vierzig Sekunden.

Das Wetter hat sich geändert, es regnet etwas, aber wir haben einen Sonnenschirm, deswegen stören wir uns nicht daran. Das Warmwasser hat eine angenehme Temperatur von 42 °C. Wir grillen, essen, zapfen, trinken, reden un sogar der NFWM ist anwesend.

Nach Tageswechsel und geleertem Faß endet der Abend mehr oder weniger. Robert beschließt, meinem nächtlichen Spaziergang durch Schwetzingen beizuwohnen. Wir stellen fest, daß manche gegen die Achse des Bösen sind und im nächtlichen Schwetzingen keine leeren Bierflaschen gestohlen werden. An meiner Pension endet die Nachtwanderung für mich, Robert darf noch ein Stück laufen.

Der Wecker klingelt schon wieder zu früh. Daß es heute bis 10 Uhr Frühstück gibt, wird mir nicht mitgeteilt, weil ich mein Frühstück schon gegen 9 Uhr einnehme. Ich werde gefragt, wann ich eigentlich gedenke, abzureisen.

Ich werde wieder abgeholt, es gibt ein weiteres Frühstück, die Gruppe übt sich im kollektiven Munterwerden.

Heute geht es nach Mannheim. Die Straßenbahn bringt uns zum Landesmuseum für Technik und Arbeit, in welchem wir uns unter anderem die Stromgitarrenausstellung anschauen. Unser Museumsrundgang endet, nachdem wir sie finden, in der Arbeiterkneipen. Didi und ich leben den Glauben.

Es geht zurück zu Gudrun, Stefan gönnt sich eine Auszeit, bei Michael holen wir einen Topf für den Spargel, Gerd hält die Pfanne hoch.

Es wird Spargel gegessen, Bier und noch ein Bier, Wein und noch ein Wein getrunken, Didi ist für ein paar Minuten Prof. Grizmek. Der Abend endet früh, ich spaziere wieder durch die Nacht. Mein Bier ist leer, der Tag erst zwanzig Minuten alt, ich beschließe, im Blauen Loch zu versumpfen und umsetze diesen Beschluß.

Der Wecker klingelt viel zu früh. Ich packe meine 42 Sachen, frühstücke, begleiche die Rechnung für mein Zimmer und werde abgeholt. Bei Gudrun nehme ich das sechste ART-Frühstück ein.

Stefan und Christian brechen auf, Robert bricht auf, gegen Mittag fahren Didi, Gerd und ich nach Mannheim, Didi will ein Bier trinken, Gerd und ich steigen in ICEs und setzen die Heimreise fort.

Ich genieße die Fahrt in vollen Zügen, ich kann das, ich habe reserviert. Elektronisch. Der Herr auf Platz 73 hat ständig etwas zu schimpfen, die meisten Reisenden scheinen in diese typische, katerartige Sonntagnachmittagsstimmung verfallen zu sein.

Der Herr auf Platz 73 schaut etwas pikiert, als ich mir ein Bier öffne, er schaut aber auch wieder weg, nachdem er feststellt, daß ich ihn ignoriere. Der Zugchef gibt das Ergebnis der Bundespräsidentenwahl bekannt.

In Leipzig werde ich von einem spontan einsetzenden Regenschauer begrüßt, ich weiß das durchaus zu würdigen. Die 11 bringt mich nach Hause, wo ich dann auch mein Gepäck ablege, mich setze und denke: Schön wars.

 
 
 
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