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	<title>www.karlvalentin.de &#187; Bundespräsident</title>
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	<description>Notizen und Gedanken von mir, Karl Valentin</description>
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		<title>Pl&#246;tzlich ber&#252;hmt?</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 18:23:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>scheddel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespräsident]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist Montagvormittag. Es scheint ein normaler, verregneter Montag zu werden. Und pl&#246;tzlich legt Bundespr&#228;sident Horst K&#246;hler sein Amt nieder. Da aber der Schreibtisch voller Arbeit ist und ich das Mindestalter f&#252;r dieses Amt noch nicht erreicht habe, komme ich zu dem Schlu&#223;, da&#223; ich dieses Amt zur Zeit nicht aus&#252;ben kann. So ist es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Montagvormittag. Es scheint ein normaler, verregneter Montag zu werden. Und pl&ouml;tzlich legt Bundespr&auml;sident Horst K&ouml;hler sein Amt nieder.</p>
<p>Da aber der Schreibtisch voller Arbeit ist und ich das Mindestalter f&uuml;r dieses Amt noch nicht erreicht habe, komme ich zu dem Schlu&szlig;, da&szlig; ich dieses Amt zur Zeit nicht aus&uuml;ben kann. So ist es nur folgerichtig, diesen harten, aber wichtigen Fakt der Welt mitzuteilen:</p>
<blockquote>
<p>Um eventuellen Anfragen vorzubeugen: Ich stehe *nicht* f&uuml;r das Amt des Bundespr&auml;sidenten zur Verf&uuml;gung.</p>
<p><cite><a href="http://twitter.com/scheddel/status/15105506052">scheddel</a></cite>
</p></blockquote>
<p>Am darauffolgenden regnerischen Dienstagmorgen lese ich dann in einem <a href="http://twitter.com/ZDFonline/status/15125289447">Tweet</a>, da&szlig; ich mehr oder weniger ber&uuml;hmt bin. Meine Mitteilung, da&szlig; ich f&uuml;r das Amt des Bundespr&auml;sidenten nicht zur Verf&uuml;gung stehen, wurde in einem <a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/14/0,3672,8076206,00.html">Artikel</a> von ZDFonline verk&uuml;rzt wiedergegeben (vorletzter Absatz).</p>
<p>Aber bin ich nun deswegen ber&uuml;hmt? Auf Facebook kam als Kommentar zum ZDFonline-Artikel:</p>
<blockquote>
<p>jetzt musst du aber ran, wenn du schon zitierf&auml;hig bist, bist du auch pr&auml;sidiabel <img src='http://www.karlvalentin.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
</blockquote>
<p>Da&szlig; ich nicht <em>pr&auml;sidiabel</em> bin, hatte ich ja schon oben angef&uuml;hrt. Dank meines Tweets sind bis jetzt auch noch keine entsprechenden Anfragen gekommen.</p>

	<div style="float: left; margin-right: 2em;">
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		<title>Sch&#246;n wars</title>
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		<comments>http://www.karlvalentin.de/detebe/schon-wars#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 15:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>scheddel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespräsident]]></category>
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		<category><![CDATA[Museum]]></category>
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		<category><![CDATA[Wetter]]></category>

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		<description><![CDATA[20. 5. 04 9:04 Der Zug aus Halle trifft ein, Martin steigt aus. Er m&#246;chte mit zum ART kommen, hat aber noch keine Fahrkarte. 20. 5. 04 9:20 Die Abfahrt des ICE 1652 wird angek&#252;ndigt. Ich springe in den Zug, obwohl ich meinen Wagen noch gar nicht erreicht habe. Die Bahn will mich &#228;rgern und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bloginfo">20. 5. 04   9:04</p>
<p class="content">Der Zug aus Halle trifft ein, Martin steigt aus. Er m&ouml;chte mit zum ART       kommen, hat aber noch keine Fahrkarte.</p>
<p class="bloginfo">20. 5. 04   9:20</p>
<p class="content">Die Abfahrt des ICE 1652 wird angek&uuml;ndigt. Ich springe in den Zug,       obwohl ich meinen Wagen noch gar nicht erreicht habe. Die Bahn will       mich &auml;rgern und hat meinen Wagen ganz hinten, also am Zuganfang,       abgestellt.</p>
<p class="content">Den Martin hat die Bahn auch ver&auml;rgert, sie wollte ihm keinen Rabatt       g&ouml;nnen, er mu&szlig; in Leipzig zur&uuml;ckbleiben bzw. nach Halle zur&uuml;ckfahren.       Er hat mir eine Flasche Nocheinwein f&uuml;r Gudrun mitgegeben.</p>
<p class="bloginfo">20. 5. 04   9:56</p>
<p class="content">Der Zug f&auml;hrt gerade durch Bad K&ouml;sen, mittlerweile hat auch schon der       zweite sein B&uuml;ro aufgebaut, die Laptops l&auml;rmen, eine Kaffeemaschine       scheint keiner installiert zu haben. Das ist sehr schade, ich h&auml;tte       jetzt gern einen Kaffee. Auch die Frau hinter mir beklagt, da&szlig; sie       noch m&uuml;de ist.</p>
<p class="bloginfo">20. 5. 04  10:07</p>
<p class="content">Das Kind hinter mir kann lesen, ich wei&szlig; jetzt auch, da&szlig; der Zug in       K&uuml;rze Weimar erreicht, ohne auf die Anzeige geschaut oder den Zugchef       vernommen zu haben. Ich freue mich auf den Zeitpunkt, an dem hinter       mir Ruhe einkehrt.</p>
<p class="bloginfo">20. 5. 04  10:20</p>
<p class="content">Sieben Planminuten vor Erfurt steht ein Mann mit einer Kamera auf dem       Weg neben den Gleisen und schaut sich den vorbeifahrenden Zug an. Ich       frage mich, was ich verpasse, weil der Zug einfach mit mir weiterf&auml;hrt.       Zwei oder drei Pl&auml;tze hinter mir hat ein Herr mit Schnarchen begonnen.</p>
<p class="bloginfo">20. 5. 04  10:49</p>
<p class="content">Der Zug h&auml;lt heute zus&auml;tzlich in Gotha. Mutter und Kind hinter mir       beschlie&szlig;en, zur Abwechslung mal gelb und gr&uuml;n zu sein. Der Herr zwei       oder drei Reihen hinter mir ist heute besonders flei&szlig;ig. Trotz Feiertag       ist er noch immer mit S&auml;gen besch&auml;ftigt.</p>
<p class="content">Auch mir steckt die viel zu kurze Nacht in den Knochen. Ich habe leider       keinen Kaffee und den Entschlu&szlig; gefa&szlig;t, mir ein Bier zu &ouml;ffnen. Es ist       Himmelfahrt, ich bin ein Mann, obendrein ein langhaariger Rocker, ich       f&uuml;hle mich dazu verpflichtet.</p>
<p class="content">Das Mobiltelefon hinter mir kann nicht nur piepsen, sondern auch singen.</p>
<p class="bloginfo">20. 5. 04  11:01</p>
<p class="content">Der Zug f&auml;hrt in Eisenach ein, vorbei an vielen zerfallenen H&auml;usern. Ich       m&ouml;chte verweilen und fotografieren, mu&szlig; mich aber mit einem Schluck aus       der Flasche begn&uuml;gen.</p>
<p class="content">Die Frau hinter mir berichtet ihrer Tochter, da&szlig; der Zug bereits       f&uuml;nf Minuten Versp&auml;tung hat. Ich denke, Terroristen daf&uuml;r verantwortlich       zu machen.</p>
<p class="bloginfo">20. 5. 04  11:12</p>
<p class="content">Soeben l&auml;uft ein Tablett mit Kaffee an mir vorbei. Aber ich habe mein       Bier und keine Lust, EUR 2,60 f&uuml;r einen Becher gef&uuml;llt mit schwarzem       Gift zu zahlen.</p>
<p class="bloginfo">20. 5. 04  11:20</p>
<p class="content">89 km/h<br />
106 km/h</p>
<p class="bloginfo">20. 5. 04  11:21</p>
<p class="content">120 km/h<br />
135 km/h<br />
150 km/h</p>
<p class="bloginfo">20. 5. 04  11:28</p>
<p class="content">Ich antworte auf eine SMS von Dieter Br&uuml;gmann, kann sie aber mangels       Netz nicht versenden.</p>
<p class="bloginfo">20. 5. 04  11:48</p>
<p class="content">Ein Mobiltelefon st&ouml;rt mit seinem aggressiven Gepiepse meine Ruhe, ein       anderes beginnt mit Singen. Der Zug hat mittlerweile sechs Minuten       Versp&auml;tung.</p>
<p class="content">Es ist noch eine knappe Stunde bis Frankfurt. Ich werde noch ein Bier       trinken, denn mit dem zweiten sieht man besser bzw. kann man auf einem       Bein nicht stehen, was ich auch &uuml;berhaupt nicht vorhabe, denn ich sitze       sehr bequem.</p>
<p class="bloginfo">20. 5. 04  11:56</p>
<p class="content">Das Kind hinter mir beginnt zu summen bzw. zu singen. So ein Summsang       halt. Die Melodie ist langweilig und nervt.</p>
<p class="bloginfo">20. 5. 04  12:01</p>
<p class="content">Drei Reihen vor mir schl&auml;gt eine G&ouml;re mit ihrer Barbiepuppe ungestraft       auf Mitreisende ein. &#8220;Kunst. Bumm. Bumm. Bumm. Bumm.&#8221;</p>
<p class="bloginfo">20. 5. 04  12:04</p>
<p class="content">Hinter mir erkl&auml;rt die Tochter, da&szlig; sie, im Gegensatz zu ihrer Mutter,       keine Wimperntusche braucht. Anschlie&szlig;end imitiert sie den Zugchef und       informiert, da&szlig; wir in K&uuml;rze Sch&uuml;ttingen erreichen. Ich bef&uuml;rchte, da&szlig;       wir bereits durchgefahren sind.</p>
<p class="bloginfo">20. 5. 04  12:10</p>
<p class="content">Das kleine M&auml;dchen drei Reihen vor mir macht seine Drohung wahr und       beginnt, eine Geschichte zu erz&auml;hlen. Gl&uuml;cklicherweise hat sie bereits       nach dem zweiten Satz kein Durchhalteverm&ouml;gen mehr, oder es war nur eine        Kurzgeschichte, aber viel zu viel Energie. Ihre Barbiepuppe mu&szlig; sich       &uuml;bergeben.</p>
<p class="bloginfo">20. 5. 04  12:50</p>
<p class="content">Ich habe in den ICE 875 gezugwechselt. Mein Platz ist besetzt. Ich sage,       da&szlig; ich gern den Fensterplatz h&auml;tte, er wird mir auch sofort zugestanden.       Ich mag die Deutschen f&uuml;r ihre Ordentlichkeit, ihre leichte       Handhabbarkeit.</p>
<p class="bloginfo">20. 5. 04  13:00</p>
<p class="content">Ich mag das Mobiltelefonw&ouml;rterbuch. Aus &#8220;Wir seien vor in Mannheim.&#8221; hat       der Leser &#8220;Wir sehen uns in Mannheim.&#8221; zu erraten.</p>
<p class="content">Ich schreibe nicht mehr mit und versuche daher, zu rekonstruieren.</p>
<p class="content">Mein Zug trifft p&uuml;nktlich in Mannheim ein, es mu&szlig; also 13:28 sein. Ich       verlasse den Zug, sehe mich auf dem Bahnsteig um, aber nur unbekannte       Gesichter. Langsam schreitend verlasse ich den Bahnsteig, die       Unterf&uuml;hrung, den Bahnhof. Bisher habe ich noch keinen gefunden, der       mich und Didi abholt, beschlie&szlig;e also, zu dem Gleis zu pilgern, auf       dem Didis Zug eintreffen wird.</p>
<p class="content">Ich verstehe den Ankunftsplan nicht g&auml;nzlich, aber ich finde heraus,       da&szlig; ich zu dem Bahnsteig zur&uuml;ck darf, welchen ich gerade verlie&szlig;.</p>
<p class="content">Ich treffe Gudrun, wir stellen fest, da&szlig; wir uns nicht gesehen haben.       Ich mag solche Wortwechsel. Die Tatsache, da&szlig; man sich nicht gesehen       hat, ist ja bereits bekannt, diese Information braucht also eigentlich       nicht ausgetauscht werden, aber es ist doch immer sehr angenehm,       befriedigend zu wissen, da&szlig; das Kurzzeitged&auml;chtnis funktioniert.</p>
<p class="content">Ein paar Worte sp&auml;ter f&auml;hrt der ICE samt Didi ein, ohne ihn weiter. Wir       verlassen den Mannheimer Hauptbahnhof, Didi stellt fest, da&szlig; er in der       Provinz angekommen ist. Ein alter Japaner bringt uns zu Gudruns Wohnung,       wo wir Didis Gep&auml;ck und das Bierfa&szlig; abstellen.</p>
<p class="content">Vom Schwetzinger Bahnhof aus schreiten wir gen Schlo&szlig;, doch nicht direkt,       wir lassen und in einem Freisitz nieder. Stefan ist da, Michael ist da,       Boernout ist da, Robert ist da, Christian ist da, Didi und Karl jetzt       auch, Gudrun wieder und Sabine schon wieder weg.</p>
<p class="content">Es wird sich bei Erfrischungsgetr&auml;nken gest&auml;rkt, anschlie&szlig;end spazieren       wir durch den Schlo&szlig;garten. Dort gibt es Palmen in gro&szlig;en Blumenk&auml;sten,       einen seltsamen langen Gang mit eingemalten Loch am anderen Ende und       verwirrt dreinschauende L&ouml;wen. Didi &uuml;berquert r&uuml;ckw&auml;rts eine Br&uuml;cke       in der Hoffnung, nicht zu stolpern. Er &uuml;berlebt. Wir gehen weiter die       Sonne brennt, die Pflanzen reflektieren angenehm gr&uuml;n. Wir sehen eine       als Ruine geplante Ruine und eine Moschee.</p>
<p class="content">Ich werde zu meinem Quartier gebracht, ich wohne &uuml;ber einem blauen Loch,       Die Pension M&uuml;nch hei&szlig;t jetzt Seytz, auf meinen Namen ist tats&auml;chlich       ein Einzelzimmer reserviert, es hat zwei Betten, zwei Sessel und was       sonst noch so in einem Zimmer rumsteht. An Tisch und Schrank h&auml;ngen       Schilder mit dem Preis.</p>
<p class="content">Ich stelle mein Gep&auml;ck ab, wir fahren zu Micheal. Dort gibt es Chili,       k&uuml;hles Bier, Kirschwasser, wir erarbeiten einen Vorschlag und lassen uns       sp&auml;ter von Hans Liberg unterhalten. Robert bemerkt regelm&auml;&szlig;ig, da&szlig;       Micheals Waage kaputt ist.</p>
<p class="content">Noch sp&auml;ter, l&auml;ngst nach Einbruch der Dunkelheit l&ouml;st sich die       Gesellschaft auf und verteilt sich auf ihre Unterk&uuml;nfte. Ich greife mir       ein Breznak und wandere noch eine Stunde durch das n&auml;chtliche       Schwetzingen.</p>
<p class="content">Der Wecker klingelt &#8211; wie jeden Tag &#8211; zu fr&uuml;h. Aber was tut man nicht       alles f&uuml;r die Wahrheitsfindung? W&auml;hrend ich mich rasiere, klopft es       an die T&uuml;r. Mehrfach. Nun, ich denke, man m&ouml;chte wissen, wer denn da       residiert, gestern wurde mir nur einfach so der Schl&uuml;ssel in die Hand       gedr&uuml;ckt. Man teilt mir mit, da&szlig; es nur bis 9 Uhr Fr&uuml;hst&uuml;ck gibt, mir       bleiben also nur noch vierzig Minuten. Nach zwei Tassen Kaffee sieht       die Welt ganz anders aus, aber trotzdem bin ich &uuml;berzeugt, zu zeitig       aufgestanden zu sein.</p>
<p class="content">Michael, Robert, Stefan und Gerd holen mich und bringen mich weg. Wir       fahren zu Gudrun, die Tafel ist bereits gedeckt, wir nehmen gemeinsam       Fr&uuml;hst&uuml;ck ein.</p>
<p class="content">Die Sonne scheint, ich teile mit, da&szlig; ich erst sp&auml;ter das Wetter zum       Ausdruck meines Protestes einsetzen werde. Die ART-Teilnehmer sind       ges&auml;ttigt, die ersten Tagesordnungspunkte werden abgearbeitet.</p>
<p class="content">Etwas sp&auml;ter setzen wir unsere Arbeit in Heidelberg fort. Wir sehen       uns das Schlo&szlig; an. Es ist sehr sch&ouml;n verfallen, es gibt ein kleines,       ein gro&szlig;es Fa&szlig;, eine beeindruckende Aussicht und verwirrt       dreinschauende L&ouml;wen.</p>
<p class="content">Wir fahren in die Stadt, auf einem Freisitz erholen und erfrischen wir       uns bei kalten und warmen Getr&auml;nken.</p>
<p class="content">Michael, Didi, Gerd und ich steigen zum Philosophenweg auf. Ich bin       ein wenig entt&auml;uscht, da&szlig; der Weg so kurz ist. Gerd schwitzt. Wir       genie&szlig;en die Aussicht und gehen anschlie&szlig;end in die Stadt zur&uuml;ck. Dort       sto&szlig;en wir auf den Rest der Gruppe und B&auml;ren. Stefan nimmt einige mit.</p>
<p class="content">Wir fahren weiter, ein Erdloch zu besichtigen. Es gibt keine F&uuml;hrung       und wenn man von oben hineinschaut, sieht man im wesentlichen nichts,       aber einen echten Wahrheitsfinder st&ouml;rt das nicht wirklich.</p>
<p class="content">Auf der Fahrt zu minimal schlafe ich immer wieder ein, angekommen,       beginnt die Jagd auf Grillgut und andere Lebens- und Genu&szlig;mittel. Es       gibt keine Knusperflocken. Es gibt auch keinen Senf aus Bautzen.</p>
<p class="content">Es geht weiter zu Gudrun, zum Abendessen, zum Grillen. Bei Michael       laden wir Bier ins Auto, ich hole Knusperflocken aus der Pension,       das dauert etwa eine Minute und vierzig Sekunden.</p>
<p class="content">Das Wetter hat sich ge&auml;ndert, es regnet etwas, aber wir haben einen       Sonnenschirm, deswegen st&ouml;ren wir uns nicht daran. Das Warmwasser hat       eine angenehme Temperatur von 42 °C. Wir grillen, essen, zapfen,       trinken, reden un sogar der NFWM ist anwesend.</p>
<p class="content">Nach Tageswechsel und geleertem Fa&szlig; endet der Abend mehr oder       weniger. Robert beschlie&szlig;t, meinem n&auml;chtlichen Spaziergang durch       Schwetzingen beizuwohnen. Wir stellen fest, da&szlig; manche gegen die Achse       des B&ouml;sen sind und im n&auml;chtlichen Schwetzingen keine leeren Bierflaschen       gestohlen werden. An meiner Pension endet die Nachtwanderung f&uuml;r mich,       Robert darf noch ein St&uuml;ck laufen.</p>
<p class="content">Der Wecker klingelt schon wieder zu fr&uuml;h. Da&szlig; es heute bis 10 Uhr       Fr&uuml;hst&uuml;ck gibt, wird mir nicht mitgeteilt, weil ich mein Fr&uuml;hst&uuml;ck       schon gegen 9 Uhr einnehme. Ich werde gefragt, wann ich eigentlich       gedenke, abzureisen.</p>
<p class="content">Ich werde wieder abgeholt, es gibt ein weiteres Fr&uuml;hst&uuml;ck, die Gruppe       &uuml;bt sich im kollektiven Munterwerden.</p>
<p class="content">Heute geht es nach Mannheim. Die Stra&szlig;enbahn bringt uns zum       Landesmuseum f&uuml;r Technik und Arbeit, in welchem wir uns unter anderem       die Stromgitarrenausstellung anschauen. Unser Museumsrundgang endet,       nachdem wir sie finden, in der Arbeiterkneipen. Didi und ich leben       den Glauben.</p>
<p class="content">Es geht zur&uuml;ck zu Gudrun, Stefan g&ouml;nnt sich eine Auszeit, bei Michael       holen wir einen Topf f&uuml;r den Spargel, Gerd h&auml;lt die Pfanne hoch.</p>
<p class="content">Es wird Spargel gegessen, Bier und noch ein Bier, Wein und noch ein       Wein getrunken, Didi ist f&uuml;r ein paar Minuten Prof. Grizmek.       Der Abend endet fr&uuml;h, ich spaziere wieder durch die Nacht. Mein Bier       ist leer, der Tag erst zwanzig Minuten alt, ich beschlie&szlig;e, im Blauen       Loch zu versumpfen und umsetze diesen Beschlu&szlig;.</p>
<p class="content">Der Wecker klingelt viel zu fr&uuml;h. Ich packe meine 42 Sachen, fr&uuml;hst&uuml;cke,       begleiche die Rechnung f&uuml;r mein Zimmer und werde abgeholt. Bei Gudrun       nehme ich das sechste ART-Fr&uuml;hst&uuml;ck ein.</p>
<p class="content">Stefan und Christian brechen auf, Robert bricht auf, gegen Mittag fahren       Didi, Gerd und ich nach Mannheim, Didi will ein Bier trinken, Gerd und       ich steigen in ICEs und setzen die Heimreise fort.</p>
<p class="content">Ich genie&szlig;e die Fahrt in vollen Z&uuml;gen, ich kann das, ich habe reserviert.       Elektronisch. Der Herr auf Platz 73 hat st&auml;ndig etwas zu schimpfen, die       meisten Reisenden scheinen in diese typische, katerartige       Sonntagnachmittagsstimmung verfallen zu sein.</p>
<p class="content">Der Herr auf Platz 73 schaut etwas pikiert, als ich mir ein Bier &ouml;ffne,       er schaut aber auch wieder weg, nachdem er feststellt, da&szlig; ich ihn       ignoriere. Der Zugchef gibt das Ergebnis der Bundespr&auml;sidentenwahl       bekannt.</p>
<p class="content">In Leipzig werde ich von einem spontan einsetzenden Regenschauer       begr&uuml;&szlig;t, ich wei&szlig; das durchaus zu w&uuml;rdigen. Die 11 bringt mich nach       Hause, wo ich dann auch mein Gep&auml;ck ablege, mich setze und denke:       Sch&ouml;n wars.</p>

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