Archiv für die Kategorie ‘Sonntagsausflug’

Schmöllner Knopfmuseum

Montag, 08. Dezember 2008

Unser heutiger Sonntagsausflug führte uns in die Knopfstadt Schmölln, selbstverständlich um uns dort das Knopfmuseum anzuschauen.

Da gibt es blaue Knöpfe, grüne Knöpfe, gelbe Knöpfe, runde Knöpfe, eckige Knöpfe, hausförmige Knöpfe, pilzförmige Knöpfe, Hornknöpfe, Steinnußknöpfe, Perlmuttknöpfe, Holzknöpfe, Lederknöpfe, Polyesterknöpfe, etc. zu bestaunen. Es werden dort aber nicht nur Knöpfe, sondern auch Gerätschaften, Maschinen und Originaldokumente ausgestellt. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

Und wenn man schon mal in der Gegend ist, sollte man auch Mutzbraten essen gehen. Wir haben das getan. Es war lecker.

Wermsdorf

Sonntag, 31. August 2008

Der heutige Sonntagsausflug führte nach Wermsdorf. Dort befindet sich das größte sächsische Schloß, das Jagdschloß Hubertusburg. Dort wurde 1763 der Siebenjährige Krieg, in welchem das Schloß leergeplündert wurde, beendet. Zu bestaunen gibt es die katholische Kapelle. Es gibt auch noch ein Schloßmuseum, ein Besuch lohnt meines Erachtens nicht wirklich.

Ein paar Schritte weiter, im Haus 21, gibt es jedoch eine interessante Ausstellung über Karl Hans Janke. Janke verbrachte fast vierzig Jahre seines Lebens in den Anstalten Hubertusburg. Im Jahr 2000 wurden Jankes Modelle und Zeichnungen auf dem Dachboden der Anstalt gefunden. Diese Modelle und Zeichnungen haben größtenteils etwas mit Luft- und Raumfahrttechnik zu tun. Ein Besuch dieser Ausstellung lohnt.

Und wo wir schon einmal in der Gegend waren, bestiegen wir den Albert-Turm auf dem Collmberg und genossen die Aussicht, denn davon gibt es dort reichlich.

Ein Labyrinth

Sonntag, 24. August 2008

Der heutige Sonntagsausflug führte uns nach Benndorf (bei Frohburg) in das Maisterlabyrinth. Dort gibt es etwa 40.000 m² mannshohen Mais, darin vier Kilometer verschlungene Pfade. Der Eintritt kostet für Erwachsene 4,00 €, ermäßigt 3,00 € und für Kinder 2,50 €. Geochacher – vom Kassierer liebevoll Geocatcher genannt – zahlen nur ermäßigten Eintritt, weil sich in dem Labyrinth ein Cache befindet.

Damit man nicht ziellos umherirrt, gibt es außer dem Aussichtsturm auch noch drei Aufgaben zu lösen. Als Ansporn gibt es eine paar Preise, Hauptpreis ist eine Reise nach Hamburg zum König der Löwen.

  • Die erste Aufgabe ist ein Wissenstest. Im Irrgarten verteilt finden sich fünf Fragen zum Thema Strauß, deren Antwort man sich auf einem Zettel notieren muß.
  • Die zweite Aufgabe nennt sich Eierlauf. Es geht darum, fünf verschiedene Eier im Labyrinth zu finden und diese den richtigen Vogelarten zuzuordnen.
  • Die dritte Aufgabe nennt sich Stempelsuche. Hier gilt es fünf Stempel zu finden, die dann richtig zusammengestempelt einen Strauß ergeben.

Mit diesen Aufgaben kommt keine Langeweile auf, auch wenn man durchaus mehr als nur vier Kilometer läuft und gut und gerne zwei, drei Stunden im Irrgarten verbringen kann.

Das Maisterlabyrinth hat noch bis zum 7. September geöffnet.

Die wichtigsten Zitate:

  • Hier waren wir schon einmal, die Gesichter habe ich schon mal gesehen.
  • Wir brauchen noch einen Stempel und ein Ei.

Hartenstein

Montag, 11. August 2008

Heute gab es mal wieder einen Sonntagsausflug, es ging nach Hartenstein. Die Hinfahrt jedoch gestaltete sich etwas schwierig. Bereits in Borna waren die Städte Altenburg und Zwickau durchgestrichen, so als gäbe es diese nicht mehr. In Thräna war dann tatsächlich die Straße gesperrt und wir begannen, der Umleitung zu folgen. Daß eine Umleitung immer vom eigentlich Weg wegführt, ist eigentlich bekannt. Diese Umleitung jedoch führte konsequent in eine völlig falsche Richtung und endete dann abrupt, weil die Straße an dieser Stelle endete.

Mit einer Stunde Verspätung erreichten wir dann doch unser Ziel und kamen pünktlich zum Beginn der letzten Führung durch das Musem der Burg Stein. In der Burg Stein residiert Prinz von Schönburg-Hartenstein. So gesehen waren wir fast bei Adligen zu Besuch. Aber nur fast, denn der Prinz wohnt in der Unterburg und das Museum befindet sich in der Oberburg. Das Museum kann man nur mit Führung besuchen, diese dauert eine knappe Stunde und ist sehr kurzweilig.

Danach besichtigten wir  die Ruine der Burg Isenburg, welche sich zwischen Hartenstein und Wildbach befinden.

Dann ging es wieder zurück nach Leipzig, zwar wieder mit Umleitung, aber ohne Umweg.