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	<title>www.karlvalentin.de &#187; Angelesen</title>
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	<description>Notizen und Gedanken von mir, Karl Valentin</description>
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		<title>Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt: Kurioses aus dem Cockpit</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 18:37:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>scheddel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angelesen]]></category>
		<category><![CDATA[fliegen]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Angefixt durch die Beitr&auml;ge auf <a href="http://www.spiegel.de/thema/pilotensprueche/">SPIEGEL ONLINE</a>, konnte ich nicht widerstehen, als ich das Buch in der Auslage einer Buchhandlung sah.</p>
<p>SPIEGEL ONLINE hatte dazu aufgerufen und viele, viele Leser folgten diesem Ruf und berichteten &uuml;ber ihre kuriosen, am&uuml;santen, skurrilen, wasauchimmeren Flugerlebnisse.</p>
<p>Gegliedert ist das Buch in zehn Kapitel. Jedes Kapitel beginnt mit einer Einleitung, wo mit Anekd&ouml;tchen der Leser auf die kommenden Erlebnisse vorbereitet wird. Nach all den Zitaten schlie&szlig;en die Kapitel mit Infoboxen ab, in denen Wissenswertes rund ums Thema Fliegen gibt.</p>
<p>Thema des ersten Kapitels sind Erlebnisse vor dem Start. Darin kann man lesen, da&szlig; in einer startbereiten Maschine <em>Spiel mir das Lied vom Tod</em> zu h&ouml;ren war oder sich eine Stewardess sich f&uuml;r die Versp&auml;tung entschuldigte, weil sich der Pilot erst noch mit dem Flugzeugtyp vertraut machen mu&szlig;te.</p>
<p>Weiter geht es im zweiten Kapitel mit Berichten &uuml;ber die Sicherheitseinf&uuml;hrung. Es ist schon interessant zu lesen, da&szlig; <em>drei Toiletten mit Kameras ausgestattet sind</em>, oder man im Fall eines pl&ouml;tzlichen Druckabfalls optimistisch sein soll.</p>
<p>Im dritten Kapitel geht es dann richtig rund, denn da sind Turbulenzen das Thema. Hier geht es um Co-Piloten, denen schlecht wird, Luftl&ouml;cher, versch&uuml;tteten Kaffee und alles, was sonst noch so zur Unterhaltung beitr&auml;gt.</p>
<p>Wer noch immer keine Angst vorm Fliegen hat, kann im vierten Kapitel &uuml;ber technische Probleme lesen. Hier geht es unter anderem um ausgefallene Instrumente, kleine gelbe Feuerwehrautos, die man ignorieren soll und L&ouml;cher in den T&uuml;ren.</p>
<p>Im f&uuml;nften Kapitel geht es um ferne L&auml;nder und ihre Sitten und merkw&uuml;rdige &Uuml;bersetzungen. Man kann lesen, da&szlig; d<em>ie Dicken bereitgehalten werden</em> sollen, da&szlig; das Englisch der Fluglotsen nicht &uuml;berall gut ausgepr&auml;gt ist und da&szlig; es eine Menge Tiere gibt, die einen im Fall einer Notlandung verspeisen wollen.</p>
<p>Im sechsten Kapitel geht es dann um Flugpersonal, welches &ouml;de Routinefl&uuml;ge etwas unterhaltsamer gestalten will. Berichtet wird von Gep&auml;ck, welches, falls es vergessen wird, am n&auml;chsten Tag auf eBay zu finden sein soll, von Stewardessen, die die Passagiere nach <em>Gel&uuml;sten oder sonstigen Begierden</em> fragen und trinkenden Piloten.</p>
<p>Heite geht es im siebenten Kapitel mit schlechtem Wetter weiter. Thema sind hier Sturm, Schnee, dichter Nebel, vereiste Landebahnen etc.</p>
<p>Thema des achten Kapitels sind <em>Bl&ouml;deleien &uuml;ber den Wolken</em>. Hier kann man lesen, wie Offiziere die Reiseflugh&ouml;he vergessen haben, wie Passagiere bei einer harten Landung glaubten, da&szlig; sie abgeschossen worden sind und wie der Kapit&auml;n um den Z&uuml;ndschl&uuml;ssel bittet, weil er endlich losfliegen will.</p>
<p>Nach so langer Zeit in der Luft wird es Zeit f&uuml;r die Landung, was dann auch Thema des neunten Kapitels ist. Hier geht es um abgebrochene Landungen, harte Landungen, Aufschl&auml;ge, kontrollierte Abst&uuml;rze und andere Flugabschl&uuml;sse.</p>
<p>Im zehnten und letzten Kapitel geht es um Abschied. Keine Angst, es geht nicht um Tod. Viel mehr geht es um fehlende Gangways, die Suche nach g&uuml;nstigen Parkpl&auml;tzen und Autopiloten, die sich von den Flugg&auml;sten verabschieden.</p>
<p>Abgerundet wird das Buch mit einem Interview mit dem Flugpsychologen Reiner W. Kemmler sowie einer Linksammlung.</p>
<p>Das 192seitige Werk der Autoren Antje Blinda und Stephan Orth erschien 2010 im Ullstein Taschenbuch Verlag.</p>
<p>Alles in allem handelt es sich um ein sehr kurzweiliges und empfehlenswertes Buch, auch wenn ich mir bei einigen Zitaten nicht sicher bin, ob es sich um wirklich Erlebtes oder Folklore handelt.</p>

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